Tage der Hektik

Anm.d.Red.: Geduld, Geduld...die Bilder erscheinen nach einer Weile. Dauert halt je nach dem ziemlich lange, bis sie runtergeladen sind...aber zuviel Unruhe ist ungesund! Der Beweis: Unser bebilderter Süd-Tour Bericht:


Die WISE GUYS featuring Reinhard und David alias Schnurrbart & Co-Schnurrbart in Die neue Fotostory zur Süd-Tour



Mannomann. Was war das wieder für eine Hektik! Unsere Tour durch Süddeutschland war geprägt durch eine unglaubliche Konzentration von Stressfaktoren. Jetzt brauchen wir alle dringend Urlaub im Studio...aber der Reihe nach:

Ein paar Tage vor der richtigen Tour hatten wir ja bereits einen Auftritt beim "Tollwood-Festival" in München. Hier ging der Stress schon los: Der Name erinnerte uns spontan an eine Krankheit, wegen der die Briten eine Zeit lang keine kontinentalen Hunde auf die Insel gelassen haben, worauf hin die beleidigten Festland-Europäer anfingen, aus Rache völlig durchgeknallte Kühe über den Kanal zu schmuggeln. Aber das ist doch noch lange kein Grund, daraus gleich ein Festival zu machen! Und wieso in München? Außerdem hatte es geheißen, wir sollten in einem Zelt auftreten. Das hatten wir allerdings seit unserem letzten gemeinsamen Camping-Urlaub (Frankreich 1993) nur sehr selten gemacht.
Wir wurden dann ein bisschen ruhiger, als wir die Größe des Zelts sahen:


Die Veranstalter erwarteten über 2.000 Zuschauer und versicherten uns, dass wir mit dem späteren Abbau des Zelts nichts am Hut hätten. So weit, so gut.

Nach dem Soundcheck hatten wir fast zwei Stunden Zeit. Ferenc war schon so gestresst, dass er im Backstage-Bereich blieb und versuchte, die Herkunft des Namens "Tollwood" zu ergründen. Die anderen vier wollten sich das nahe gelegene Münchner Olympiastadion und den dazugehörigen -park einmal näher ansehen. Für solche Dinge verabreden wir uns prinzipiell nur noch über Handy:


Hier versucht Clemens, Eddi zu erreichen, um herauszufinden, wo Sari steckt. Eddi kann ihm aber nicht weiterhelfen...


...weil bei Sari permanent besetzt ist. Infolgedessen verständigen wir uns mit optischen Signalen und gehen los. Über eine völlig übertrieben steile Felswand kämpfen wir uns auf einen neben dem Zelt befindlichen Hügel, um uns einen besseren Überblick zu verschaffen. Die nächste Enttäuschung:


Vom berühmten Olympiastadion weit und breit keine Spur. Erschöpft und frustriert sinken wir zu Boden. Ich hätte sooo gerne einmal das Stadion gesehen, in dem der 1.FC Köln 1998 die Bayern mit 2:0 weggeblasen hatte. Aus diesem Grund hatte ich extra noch in mühevoller Konzentrationsarbeit während der Hinfahrt nach München die Tatsache verdrängt, dass der FC trotzdem ein paar Wochen später abgestiegen war. Deshalb beginne ich mit eiskalter Kalkulation, herum zu nölen. Clemens und Sari fallen darauf herein und wollen mir helfen:


Beide versuchen, eine mathematisch-physikalische Erklärung für das Verschwinden des Olympiastadions zu finden, um mich ruhig zu stellen. Auch Eddi greift ein:


Er meditiert, um das Karma zu beruhigen. Plötzlich wächst ihm ein Fernsehturm aus dem Bauch. Sein zweiter Versuch ist ungleich erfolgreicher:


Kraft seiner Meditationsgabe zaubert Eddi den schiefen Turm von Pisa in die Münchner Skyline. Damit gebe ich mich zufrieden. Wir beschließen, uns die Olympiaanlagen einmal genauer anzusehen.


In diesem Freiluftbecken wurden 1972 die Schwimmwettbewerbe ausgetragen. Und die Tretbootregatta. Ich informiere meine Freunde darüber, dass Mark Spitz damals der beste Schwimmer der Welt war...


...und ernte atemloses Interesse.


Ebenfalls interessant: Die Original-Rampe des Wettbewerbs im Speed-Geländerrutschen (Sieger 1972: Wolfgang Raab).


Schließlich finden wir doch noch einen Fußballplatz, sehr enttäuschend allerdings: Die Tore sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Schon wieder werden wir vom Stress gepackt: Wir haben ja heute noch diesen Auftritt in dem großen Zelt! Deshalb machen wir uns wieder auf den Weg und bereiten uns vor.

Der Auftritt verläuft sehr erfolgreich. Wir lernen die Kollegen Lisa Fitz, Django Asül, Patrick Schleifer und Bernd Schmidbauer kennen - übrigens alle sehr nett - und haben es mit einem sehr aufgeweckten und begeisterungsfähigen Münchner Publikum zu tun. Dass wir allerdings trotzdem unter einem enormen nervlichen Druck stehen, beweist Clemens' Verhalten beim Afterglow:


Clemens vergisst gleich mehrere Dinge auf einmal: Erstens, dass man seine Reisetasche nicht die ganze Zeit tragen muss, zweitens, dass es im Festzelt eigentlich lecker warm ist und drittens, dass er Nichtraucher ist. Er zieht sich jedoch geschickt aus der Affäre, in dem er seine Fluppe charmant einer jungen Dame aufnötigt...


...die eigentlich ebenfalls nicht raucht, ihm nun aber aus lauter Mitleid sogar noch mit der rechten Hand die Umhängetasche trägt. Es gibt noch gute Menschen auf der Welt!
Irgendwann brechen wir auf und stellen fest, dass man in München die telefonische Aussage "Taxi kommt in fünf Minuten" genauso einordnen muss wie Köln, nämlich dahingehend, dass der Mensch in der Taxi-Zentrale damit ausdrücken möchte, keine Ahnung zu haben, was man eigentlich von ihm will. Heimatgefühle!

Dann die eigentliche Konzerttour durch den Süden. Beginn im Kurhaus in Wiesbaden. Wir verzocken sicherheitshalber schon vorab unsere Gage im Casino. Anschließend machen wir ein Foto vom Konzertsaal:


Hübsch, gell?


Eddi und ich fühlen uns auf unserem Balkon etwas unfrei. Mag an dem Netzgitter liegen, das man am Kurhaus angebracht hat, damit die Tauben nicht wegfliegen.

Unser allererstes Konzert in Wiesbaden wird ein großer Erfolg. Zur Entspannung stürzen wir uns hinterher ins örtliche Nachtleben und enden in der Havanna-Bar. Ferenc bestellt ein Getränk, dass "Zombie" heißt...


...so aussieht und seinen Konsumenten schon mit Vollendung des ersten Schlucks...


...in einen Untoten verwandelt.

Wir schließen noch auf die Schnelle Freundschaft mit dem Nachtportier unseres Hotels, der dieses Getränk offensichtlich auch schon mal konsumiert hat, und sinken ins Bett.

Achtung! Wir unterbrechen diese Fotostory für ein kleines Bilder-Ratespiel:

Welcher WISE GUY ist das?


Bild 1: Zu sehen (oder auch nicht) ist
Clemens (H)
Dän (W)
Eddi (E)
Ferenc (T)
Sari (A)


Bild 2: Zu sehen ist der Schatten von
Clemens (K)
Dän (O)
Eddi (L)
Ferenc (E)
Sari (A)


(Das in der Mitte ist übrigens eine Hand!!)
Bild 3: Zu sehen ist der Bühnenschatten von
Clemens (L)
Dän (U)
Eddi (B)
Ferenc (O)
Sari (H)


(Es geht hier natürlich um die Person vorne rechts im Bild - die junge Dame ist uns dreister Weise ungebeten vor die Linse gelaufen)
Bild 4: Zu sehen ist
Clemens (Z)
Dän (E)
Eddi (L)
Ferenc (I)
Sari (S)


Bild 5: Zu sehen ist das Kinn von
Clemens (X)
Dän (I)
Eddi (B)
Ferenc (B)
Sari (F)

Diese Bilder entstanden alle auf der Südtour. Wenn Ihr den richtigen WISE GUY erkennt, notiert den hinter dem Namen stehenden Buchstaben. Die Lösungsbuchstaben ergeben dann in der numerischen Reihenfolge das Lösungswort. Dieses Lösungswort schreibt Ihr bitte auf eine separate Postkarte und macht Euch anschließend mal fünf Minuten Gedanken darüber, was es bedeuten könnte. Die Postkarte anschließend zusammenrollen, mit einem Streifen Tesafilm zusammenkleben und zunächst wahlweise als Strohhalm oder Fernrohr benutzen. Anschließend ausreichend frankieren, das Lösungswort noch mal deutlicher draufschreiben und bitte an folgende Adresse schicken:

Redaktion "20 Minuten Köln"
Stichwort WISE-GUYS-FOTO-QUIZ
Hohenzollernring 25b
22450 Tollx


Es winkt ein sensationeller Hauptpreis: Das T-Shirt, das Sari jahrelang bei "Ich will keine a-cappella" getragen hat!!!

Wo waren wir? Ach ja, in Bad Camberg:



Sorry, es ist spät. Die Fortsetzung dieser Geschichte seht Ihr demnächst und exklusiv auf dieser Homepage!






 
 
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