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Björns Blog

13.02.2017: Von Chören, Clowns, Kindern und Kölsch

Hallo zusammen!

Tour-Wochenend-Zusammenfassung Nummer sechs:

Samstag in Schwerte - wieder ein ganz besonderes Konzert. Allein schon das Zustandekommen. Eigentlich waren die bzw. einer der Wyse Guys (kein Witz: stand so auf den Eintrittskarten) für diesen Termin angefragt für einen Nachmittags-Chor-Workshop in Schwerte. Zum Zeitpunkt der Anfrage war der Wunschtermin im Tourkalender noch frei. Auf den ersten Blick also kein Problem. Allerdings ein freier Samstagabend während der Jubiläums-/Abschiedstour? Doch eher ungewöhnlich und die Gefahr, dass noch ein Konzert irgendwo in Deutschland gebucht worden wäre dementsprechend hoch. Kurzerhand entschloss sich also der Chorverband, selbst ein Konzert für den Abend zu organisieren, um auch wirklich den Workshop am Nachmittag zu realisieren. Saucoole Aktion, wie ich finde.
In der zweiten Hälfte der Show haben Nils und ich dann spontan ein neues „Partyspiel“ erfunden. Während der Moderation von Dän nach Schiller standen wir beide an der Seite am Wassertisch. Nils war am Schwitzen und klatschte sich ein Kleenex-Tuch auf die Stirn. Da ich vor dem Konzert offenbar unbemerkt einen Clown zu meinem Salat hatte, stieß ich mit meiner Stirn an die von Nils und übernahm so das Kleenex von ihm, ohne dabei die Hände zu benutzen. Tusch, Fanfare, Karneval. Die Aktion blieb natürlich nicht unbemerkt. Sowohl Nils als auch ich, sowie einige Teile des Publikums konnten ihre Freude nur lautstark zum Ausdruck bringen. Dän fühlte sich dadurch komischerweise in seiner Moderation gestört. Wir mussten die Aktion für ihn wiederholen, denn er hatte sie beim ersten Mal ja nicht mitbekommen. Und siehe da: wir alten Partyhasen haben es noch mal gerockt. Lief bei uns! Also hinterher nicht mehr, denn da waren unsere Stirne ja nun jeweils zweimal mit Kleenex in Berührung gekommen.
Auch der Afterglow hielt noch eine Überraschung bereit. Und zwar für uns und für eine reizende Dame, die vor Ort in einem Nebenraum ihren 90. Geburtstag feierte. Von zwei ihrer Enkel ließen wir fünf uns zum Ständchen-Ständchen im privaten Kreis überreden. Ungewöhnlicher Anfang - ungewöhnliches Ende. grins

Gestern dann gab es die letzten beiden Konzerte der Wise Guys in der Köln-Klettenberger Johanneskirche. Mit Abstand die „Location“, in der die meisten Wise Guys Konzerte stattgefunden haben. Das erste 1997, gestern Abend das 39.! Ziemlich schnell hab ich auch verstanden, was das besondere an den Joki-Konzerten ist und war. Ein riesiges Team aus der Gemeinde, das sich liebevoll um den Ablauf, das Essen und die Getränke (und damit meine ich vor allem die für das Publikum) kümmert. Im Nachmittagskonzert ca. 80 Kids, die direkt vor der Bühne auf dem Boden saßen und von dort das Konzert mit staunenden - später auch teilweise müden - Augen verfolgten. Zwischen den Konzerten gemeinsames Abendessen. Dann im Abendkonzert der Kampf von Dän und mir gegen die schlechte Laune - falls wir das an der einen oder anderen Stelle nicht geschafft haben: Beschwerden bitte direkt an den FC! zwinker Und nach dem Konzert ein After-Afterglow, bei dem irgendwann nach Mitternacht die verbliebenen 30 Menschen aus Gemeinde, Publikum und Band in der kleinen Kirchenküche stehen und mit Klavier- und Gitarrenbegleitung eine wilde Songmischung aus Beatles, Bläck Fööss und Cat Stevens interpretieren. Hätte mir ja vorher mal einer sagen können, dass dabei immer auch die Kölsch-Vorräte geleert werden. Dann hätte ich mir heute morgen einen wesentlich späteren Zug zur Heimfahrt gebucht. zwinker

Schön war’s! Mehr davon.

Liebe Grüße

Björn

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