mehr KontrastKontrast
SchriftgrößeAAA

Björns Blog

06.02.2017: Tourtagebuch-Eintrag Nummer fünf

Los ging’s am Mittwoch in Erfurt - von der Anreise her ein klarer Vorteil für mich gegenüber den Köln-Hürthern. Passiert ja nicht so oft und wurde deswegen von mir morgens beim gemütlichen Frühstück im Stillen extrem genossen. zwinker Erfurt ist übrigens für euch alle ein heißer Tipp für einen Wochenend-Städte-Trip. Süße kleine Altstadt (besonders hübsch: die Krämerbrücke), dazu das Essen: Thüringer Rostbratwurst und/oder Thüringer Klöße - also nicht unbedingt in Kombination, aber jedes für sich gesehen. zwinker Dazu noch die Nähe zu Weimar für alle, die sich Goethe und Schiller nah fühlen wollen.
Doch zurück zum Konzert. Das fand im wunderschönen Kaisersaal (der Name ist Programm) statt und war ein gelungener Tourauftakt. Das Publikum ließ sich am Anfang etwas bitten (die Stehquote bei „Ruf doch mal an“ war unterdurchschnittlich), nach einer kurzen „Ermahnung“ ging es dann aber mächtig ab. Und das an einem Mittwoch - Respekt! Den Zufallsgenerator durfte zum ersten Mal ein Junge aus dem Publikum bedienen. Witzigerweise hieß er Clemens. Ich hätte im Afterglow den Papa mal fragen sollen, an wen er bei der Namensgebung gedacht hat. zwinker

Von Erfurt ging’s dann nach Leipzig, also für mich noch weiter Richtung zu Hause. An dieser Stelle muss ich mal kurz „WiseGuysen“: liebe Leute, die Stadt heißt Leipzich, nicht Leipzick. zwinker Falls jemand von euch zum Beispiel bei der Deutschen Bahn arbeitet: bitte sagt das auch an eure Zugbegleiter und Bahnhofsansager weiter. Es gibt echt Leute, die sich darüber aufregen könnten, dass die Stadt immer falsch ausgesprochen wird. zwinker
Unser Auftrittsort in Leipzich war die Moritzbastei (MB, wie der Ansässige sagt) - ein Konglomerat an Gewölbegängen und Räumen. Wenn ein Ort zu unseren „Ganz nah dran“-Konzerten passt, dann dieser. Mit Platz für ca. 350 Leute der mit Abstand kleinste Auftrittsort der Tour und damit wirklich ganz nah dran. Also jeder Gast an seinem Nachbarn, wir auf der Bühne an uns selbst und an der ersten Reihe.
Die Stimmung war an beiden Tagen bombastisch. Ich will ja kein Lokalpatriot sein, aber die Leute im Osten wissen eben, wie man Party macht. Und was dazu kommt: sie können in leisen Momenten auch trotzdem die Klappe halten und zuhören. Kann auch nicht jeder.
Einen kleinen Eindruck vom ersten Leipzich-Konzert am Donnerstag könnt ihr diese Woche auch noch unter dem Link ansehen: http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-80266.html

Samstag war frei und der FC hat gewonnen. Was will man mehr? zwinker

Am Sonntag waren wir dann noch in Mönchengladbach im Roten Krokodil. Auch eine total schöne und außergewöhnliche Location. Eine ehemalige Lederfabrik, die zum Veranstaltungsraum umgebaut worden ist - unverputzte Steinwände treffen auf Holzdecke und stimmungsvolle Kronleuchter. Ungewöhnlicherweise hat Dän es fast geschafft, auf die fehlende Freundschaft zwischen dem FC und Gladbach hinzuweisen. Aber nur fast. Muss man uns aber auch nachsehen, ist ja lange her, dass der FC zu diesem Zeitpunkt in der Saison noch vor den Fohlen stand.

Bis nächste Woche und liebe Grüße!

Seite 1 von 1 Seiten
')