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Björns Blog

23.02.2017: Noch mal ganz nah dran

Da war sie auch schon - die letzte Mini-Tour mit „Ganz nah dran“ Konzerten. Jetzt gibt es nur noch eines dieser etwas kleineren Konzerte (im Juni in Darmstadt).
Angefangen hat diesmal alles da, wo es vor viiiiieeeelen vielen Jahren wirklich angefangen hat, also außerhalb von Köln. Am Rand des Sauerlands - in Fröndenberg. Wollte ich immer schon mal hin. zwinker In Fröndenberg gab es damals den allerersten Auswärts-Auftritt der Wise Guys. Und immerhin kamen damals um die 30 Leute. Ein Meilenstein. Diesmal wollten ein paar mehr Leute ins Konzert. Deswegen gab es sogar zwei: am Freitag und am Samstag.
Besonderes Vorkommnis beim ersten Konzert: Nils vergisst den Text am Ende der zweiten Strophe von - Achtung, kein Witz - „Ich kann nur den Refrain“. Findet man so in keinem Regieplan. Ansonsten versuchten die Sauerländer mit aller Macht, das böse Gerücht, sie seien als Publikum eher von der reservierten Sorte, zu widerlegen. Das hat auch gar nicht so schlecht geklappt. grins
Wenn ihr mehr Details vom zweiten Konzert am Samstag lesen wollt, dann empfehle ich euch folgenden Bericht der lieben Anette: http://reihedrei.de/index.php/12-wiseguys/257-2017-froendenberg
Ein kleines Detail aber noch von meiner Seite. Im Vorfeld hatte ich eine Mail von einem Vater bekommen, dessen Tochter am Tag des zweiten Konzertes ihren achten Geburtstag feierte. Er fragte, ob wir das Sägewerk singen und es vielleicht seiner Tochter widmen könnten. Da der Titel ja einer der sechs Zufallssongs im ersten Teil ist, konnte ich das im Vorfeld nicht versprechen. Aber manchmal hat man eben Glück: der Zufall entschied sich diesmal wirklich für das "Sägewerk Bad Segeberg". grins

Montag und Dienstag waren wir in Hamburg in der Großen Freiheit 36, also dem Kult-Club in St. Pauli. Ich hatte ja schon ganz zu Beginn meiner Zeit bei den Wise Guys das Vergnügen, dort auftreten zu können. Damals war es mein fünftes Konzert. Zehn Monate später waren es schon die Auftritte Nr. 120 und 121. Wahnsinn. Auch diesmal waren es von der Stimmung her wieder herausragende Konzerte. Da kann eigentlich nur das Publikum im Alten Schlachthof in Dresden mithalten. Und die Südkurve im Rhein-Energie-Stadion. zwinker „Laut, heiß und geil“. Teilweise wurde offenbar so laut mitgesungen und -gebrüllt, dass mir im Afterglow ein paar heisere Fans gegenüber standen. Von den Konzerten hätte ich gerne noch ein paar mehr machen können. Die Hoffnung bleibt, dass es vielleicht die Alten Bekannten irgendwann auch wieder da hin schaffen.

Mittwoch dann noch ein Konzert in der Kulturetage zu Oldenburg. Ich will den Oldenburgern ja keinen Vorwurf machen, aber nachdem wir zwei Tage diesen Wahnsinn in Hamburg erlebt haben, war das schon ein etwas anderer Schnack. Eher nordisch reserviert. Nicht ganz so klatsch- und singwütig. Kann aber auch am Tag gelegen haben. Mittwochabend ist die Woche zwar schon zur Hälfte geschafft, aber zwei Tage sind es eben noch bis zum Wochenende. Da will man sich vielleicht auch nicht vollkommen verausgaben. grins

So, jetzt aber her mit der Kamelle. Bis bald und Alaaf!

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