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Björns Blog

30.03.2017: Limburg, Villingen-Schwenningen und zweimal Stuttgart

Mit ein bisschen Verspätung meine Tagebucheinträge zum vergangenen Wochenende:

Limburg - mittlerweile das 29. Konzert der Wise Guys in dieser wunderschönen Stadt. Von meiner Seite aus ein Konzert ohne besondere Vorkommnisse. Das Publikum war toll, der Afterglow recht lang - gefühlt war niemand nach Hause gegangen. Aber das ist tatsächlich an einem Freitag auch nicht sehr verwunderlich. Man muss nächsten Morgen nicht so früh raus und hat dementsprechend Zeit. Womit ich Limburg immer in Verbindung bringen werde, ist die schöne pittoreske Innenstadt mit ihren Gässchen und Fachwerkhäusern. Und für mich im krassen Gegensatz dazu die Stadthalle, die ich persönlich nicht zu den Schmuckkästchen zählen würde. Der Saal ist eigen - verwinkelt und eher asymmetrisch. Der Backstagebereich und die Garderoben im Keller sind nichts für Tageslichtliebhaber. Klarer Vorteil: Man freut sich, wenn es 20 Uhr ist und die Show beginnt. grins Richtig Abschied von Limburg nehmen wir aber erst heute mit dem 30. Konzert. Der Wetterbericht verspricht übrigens Sonnenschein. grins

In Villingen-Schwenningen hatten wir nach langer Zeit mal wieder ein Unplugged-Konzert. Wie anders diese Konzerte doch sind. Kein In-Ear-Monitoring - also ganz anderes Hören als in den normalen Konzerten. Viele Titel fühlen sich dadurch vollkommen anders an, weil z.B. jemand ganz anderes neben dir steht und dir ins Ohr singt. Dadurch hatte dieses Konzert eine totale Wachheit. Alle hatten ihre Sensoren auf 110 Prozent. Sicher auch ein Grund, warum wir spontan witzig (fast schon albern) waren wie lange nicht. Emotionaler Höhepunkt war „Wir werden euch vermissen“. Während des ersten Refrains standen fast alle im Publikum auf. Aber nicht alle auf einmal, sondern einzeln nach und nach. Das hatte eine unglaublich starke Kraft und führte fast zu akuter Kloßbildung im Hals und Träneneinschuss. Ich möchte behaupten, dass das bisher der abschiedigste Moment auf dieser ganzen Tour gewesen ist.

Stuttgart wartete dann trotz nächtlichem Stundenklau mit zwei Konzerten. Am Nachmittag gab es wie üblich relativ viele Kinder, dafür war es aber verhältnismäßig ruhig und gesetzt was die Stimmung insgesamt anging. Ganz im Gegensatz zum Abendkonzert. Es wäre wirklich spannend, was passieren würde, wenn die selben Leute am jeweils anderen Konzert teilnehmen würden. Ich glaube ja, dass sich nicht wirklich viel verändern würde - also am Nachmittag eher gesetzt, am Abend Eskalation. grins
Besonderheit bei den Stuttgart-Konzerten: Felix, Däns Großer, hat den Würfel geworfen. Und das mit einer unglaublichen Hingabe und Spielfreudigkeit. Wenn da mal nicht einer Blut geleckt hat. zwinker

Liebe Grüße aus dem ICE in Richtung Limburg

Björn

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