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Björns Blog

12.06.2017: Heimspiele

Hello again! zwinker
Tournotizen zu Göttingen, Halle, Berlin und Dresden.
In Göttingen hatten wir diesmal eine Gebärdendolmetscherin dabei. Die liebe Laura hatte uns schon vorher bei Kirchentagen begleitet, jetzt also auch mal ein reguläres Konzert der Abschiedstour. Wahnsinn, mit welchem Körpereinsatz und mit welcher Hingabe sie die Texte darstellt. Im Grunde ist es ja so, dass sie zu jedem Song eine krasse Choreografie tanzt. Was den Punkt angeht, hat Laura an dem Abend auf jeden Fall mehr getanzt als wir fünf zusammen. zwinker Ein paar Worte noch zur Location in Göttingen - die Lokhalle. Natürlich haben solche ehemaligen Werkshallen immer besonderen Charme, wenn sie heutzutage als Veranstaltungsort genutzt werden. Und natürlich ist es schön, vor 2600 Leuten zu spielen. Allerdings hat mir dieser Abend auch wieder gezeigt, dass ich mich mehr auf die etwas kleineren Locations freue, in die wir mit der ersten Tour der Alten Bekannten kommen. Es ist einfach eine ganz andere Energie, ein bisschen intimer, wenn jeder einzelne Zuschauer näher dran ist und nicht (gefühlt) 100 Meter entfernt von der Bühne noch mal eine Tribüne steht.

In Halle gab es für mich einen DER Momente während meiner Zeit bei den Wise Guys. Nach dem Lied "Kleine Männer" stand in der zweiten Reihe ein Mann auf - gefühlt 2,10 m groß - und streckte beide Daumen nach unten aus. Dazu ein cool-witziges Schmunzeln - Großartig!!! Zum Steintor-Varieté muss man sagen, dass es seit langer Zeit in offenbar mühseliger Kleinarbeit umgebaut wird. Es ist jedes Mal aufs Neue spannend, was sich im Backstagebereich verändert hat. Freu mich jetzt schon auf unseren nächsten Besuch dort mit den AB.
In der zweiten Hälfte haben wir uns dann kurz selbst ausgetrickst. Oder besser Dän den Rest von uns. Eigentlich stand auf der Setlist für den Abend innerhalb des Zeitreise-Blocks "Romanze". Das hatte Dän aber offenbar überlesen und stattdessen "Denglish" anmoderiert. Da sind Stefan am Licht und Hank am Ton mal kurz ins Schwitzen geraten. zwinker

Berlin war für mich anstrengend aber auch superschön. Ich hatte leider in der Nacht davor nur viereinhalb Stunden geschlafen. Sollte es etwa doch die Aufregung vor dem Heimspiel gewesen sein, die mich um halb 6 Uhr morgens hellwach werden ließ? Ich hatte auf jeden Fall neben den zwei Konzerten, die an sich ja schon einigermaßen kraftraubend sind, auch noch "sozialen Stress". Denn in beiden Konzerten saßen Familie und Freunde, mit denen ich vorher und nachher noch eine kurze Zeit verbringen wollte.
Bei beiden Berlin-Konzerten hatten wir einen Vorchor - die Village Voices aus Berlin. Das ist der Chor, in den mich meine Mutter vor 20 Jahren mitgenommen hat und wo dann im Grunde meine A Capella Zeit begann. Aus dem Chor heraus gründete sich damals meine erstes Quartett, in dem ich teilweise noch Tenor gesungen hab. Schön, daran wieder erinnert worden zu sein. Stimmungsmäßig hatten beide Konzerte Hauptstadtniveau. Zwei Sachen hab ich mir noch zum Abendkonzert aufgeschrieben. Das Eine dürft ihr aber Dän nicht verraten. zwinker Der hatte nämlich im ersten Set das falsche Sakko an. Dazu muss man wissen, dass sich bei ihm beide Sakkos schon etwas ähneln. Vor allem im Dunkeln. Und dunkel war es im Admiralspalast, wo Dän und ich uns umgezogen haben. Nämlich direkt hinter der Bühne, da wir beide zu viel waren, unsere Klamotten in die Garderobe im dritten Stock zu schleppen. Das machen wir fast immer so, aber bis jetzt hatten wir immer genug Licht, um auch die richtigen Sachen aus dem Kleiderschrankcase zu holen. Das zweite war die Spontan-Choreografie bei "Wir werden euch vermissen". Überall verteilt im Admiralspalast waren Feuerzeuge und Handylichter zu sehen. Ein schönes Bild.

In Dresden dann gestern das zweite Heimspiel hintereinander. Open Air in der Jungen Garde bei strahlender Sonne, knapp 30 Grad und mit fast 5000 Zuschauern. Es war einfach nur geil. Köln und Tanzbrunnen, ihr müsst nachlegen. Es wird nicht einfach. zwinker

Liebe Grüße

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