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Björns Blog

25.01.2017: “Back to the roots”

Hallo ihr Lieben,

Zeit für Björns Tourbericht Nummer drei.

Angefangen hat es mit einem ganz besonderen Konzert am vergangenen Freitag. Wir waren am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln - im Grunde dem Kreißsaal der Wise Guys. Dort sind die drei verbliebenen Gründungsmitglieder gemeinsam zur Schule gegangen (und haben sich dort zu einem Zeitpunkt kennengelernt, an dem an mich noch nicht zu denken war 😉). Unsere Garderobe war der Musikraum, in dem schon Dän, Eddi und Sari mit Musik von Bach, Haydn und Beethoven bespaßt worden sind. Der Kartenverkauf ging allein über die Schule. Im Publikum saßen also Schüler, Lehrer und Ehemalige inkl. der alten Musiklehrerin der Jungs (mittlerweile 93 Jahre alt!). Das Publikum unterschied sich in dem Punkt von normalen Konzerten, dass ein Großteil der Anwesenden die Lieder nicht in- und auswendig konnte, wie das ja sonst meist der Fall ist. Dadurch war es insgesamt von der Stimmung her etwas ruhiger, dafür waren aber eben viele Schlusspointen in den Songs noch überraschend. Hat auch was! zwinker

Weiter ging es am Samstag in der Düsseldorfer Tonhalle. Was für eine schöne Location! Ein ehemaliges Planetarium, das zum Konzertsaal umfunktioniert worden ist. Nach sechs "Ganz nah dran"-Konzerten hintereinander waren wir dort mal wieder mit dem "großen Besteck" am Start, also z.B. mit der kompletten Lichtshow. Das hat großen Spaß gemacht, zumal auch die Düsseldorfer extrem gut drauf waren. Witzig fand ich einen Blickfang in der ersten Reihe. Es ist ja eh schon so, dass wir unser Publikum gut sehen können, vor allem in den vorderen Reihen. Wenn man dann aber noch eine neon-knallgrüne Jacke trägt, die im Dunkeln leuchtet... zwinker
Nicht in unserem Blick, aber scheinbar bei einigen Zuschauern war offenbar ein ganz spezieller Konzertgast. So wurde uns im Afterglow gesagt, dass wohl Frau Dr. Petry im Publikum gewesen ist - das Aushängeschild der Partei, die in meinen und unseren Augen keine wirkliche Alternative ist. Ich hab mich anschließend schon gefragt, ob sie sich eventuell verlaufen hatte. So geht es in unseren Songs ja oft um Toleranz und Menschlichkeit - Dinge, die nicht ganz oben auf der Parteiagenda von Frau Dr. Petry zu stehen scheinen.

Sonntag hatte ich dann einen herrlichen Offday in Köln und habe das gemacht, was ich am Liebsten mache, wenn nichts im Kalender steht: ganz viel Sport (hauptsächlich Australien Open) im Fernsehen gesehen, dann bei strahlend blauem Himmel durch die Stadt gelaufen und am Ende in der Kneipe Fußball-Bundesliga geschaut. Leider hat der FC nur 0:0 gespielt, die Laune bei mir hielt aber! Kann natürlich am Kölsch gelegen haben. zwinker

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Montag und Dienstag waren wir dann noch zu Gast in der Volksbühne am Rudolfplatz, dem ehemaligen Millowitsch-Theater. Auch das ein Ort mit Wise Guys Historie. So wurde hier z.B. das erste Live-Album aufgenommen. Die Besonderheit der diesjährigen Konzerte bestand in den neuen Auflagen zur Lautstärke. So konnten die (wahrscheinlich zahlreichen neu zugezogenen) Anwohner/Nachbarn vor kurzem Erreichen, dass ab 22 Uhr in dem Theater nur noch eine Lautstärke von 72 dB erreicht werden darf. Zur Einordnung: wenn das Publikum im Saal klatscht - also noch ohne Musik - wird dieser Wert schon übertroffen. Da wir von dieser Einschränkung aber erst nach dem Generieren der Konzerte erfahren haben, konnten wir z.B. nicht mehr den Beginn des Abends vorverlegen um dann bis 22 Uhr mit unserem Programm durch zu sein. Also haben wir uns dafür entschieden, auf eine Pause zu verzichten und damit möglichst wenig Titel zu streichen. Aggro Hürth durften dadurch ausnahmsweise zu Hause bleiben und sich eine kleine Pause vom Tourstress gönnen. Und wir haben uns irgendwie gefreut, mal etwas eher Feierabend zu haben. zwinker Normalerweise kommen wir ja erst eine Dreiviertelstunde später von der Bühne.

Mal sehen, welche Überraschungen das Konzert am kommenden Wochenende in Rennerod bereit hält. Ein paar sollten es schon sein, denn sonst hab ich ja nichts zu berichten - es ist schließlich das einzige Konzert der Woche.

Liebe Grüße

Björn

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