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Björns Blog

22.05.2017: Hamburg meine Perle - Lübeck aber auch

Moin!

Das war ein schönes Wochenende mit fünf tollen Konzerten.
In Lübeck ging's in der MuK wieder in den Saal. Beim vergangenen Mal waren wir wegen des Umbaus noch im Foyer. Ist ganz schön geworden. Akustisch mussten unsere Tonmenschen leider arg basteln. Der Saal scheint eher die leisen Töne zu lieben. Wir aber nicht. zwinker
Beim ersten Konzert hatten wir die Magie vom „Sägewerk Bad Segeberg“ im Norden unseres Landes unterschätzt oder schlichtweg vergessen. Der Song war - wie immer in den vergangenen Wochen - ein Auswahlsong bei der Würfelaktion. Theoretisch hätte es also sein können, dass ein anderer Song gewürfelt worden wäre. Theoretisch. Unter tosendem Applaus war der Würfel aber gnädig mit den Lübeckern und blieb mit der 5 nach oben liegen. Die Zahl, hinter der sich das Sägewerk befindet. Was ein Glück! zwinker
Haben wir am zweiten Abend natürlich sofort reagiert und das Sägewerk aus der Würfellotterie geschmissen und als feste Zugabe eingeplant. Wir sind ja schlau.
Premiere gab’s beim zweiten Lübeck-Konzert für ein neues kurzes Choreografie-Element von MC Deutschmark und Soulsprotte. Ein kleines Zusatz-Schmankerl für die letzten anstehenden Konzerte. zwinker

Samstag und Sonntag haben wir uns dann von Hamburg und vom Unplugged-Format verabschiedet. Der Michel war dazu ein würdiger Konzert-Ort. Tolle Architektur und eine ebenso herrliche Akustik. Alle drei Konzerte haben wir diesmal ohne Pause durchgesungen - für mich persönlich hat sich wieder gezeigt, dass ich das viel lieber mag. Pausen empfinde ich eher als störend. Sowohl als Akteur als auch als Zuhörer. Es hat eine ganz andere Dynamik. Normalerweise muss man das Energielevel nach der Pause erst wieder hochfahren. Ohne Pause bleibt man einfach auf einem Level. Und zeitlich gesehen, kann man eher anfangen Bier zu trinken. zwinker

Donnerstag geht’s nach Berlin zum Kirchentag. Ich bin gespannt. Hoffen wir auf gutes Wetter.

Liebe Grüße

11.05.2017: NRW tut keinem Weh

Hier meine kurze Zusammenfassung vom vergangenen Wochenende.
Donnerstag im E-Werk zu Köln hatten wir ne Menge Spaß. War ja auch ein Stehkonzert, da geht es meistens noch mehr ab, als bei den Sitzkonzerten. Die Stimmung war gut, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mehr erwartet hätte. Immerhin war es ein Stehkonzert. In Köln. Zu Hause. Liebe Hamburger, Dresdner und auch Hannoveraner: die Stimmung in der Großen Freiheit, dem Schlachthof oder dem Capitol haben die Kölner nicht erreicht! Bildet euch was drauf ein. zwinker Vom Programm her haben wir den Wahltitel in der zweiten Hälfte auf Köln abgestimmt und „Nein, nein, nein“ gegen „Deutscher Meister“ antreten lassen. Da das Ergebnis ziemlich knapp war, haben wir einfach beide Titel gesungen („Deutscher Meister“ als erste Zugabe).
Freitag war Offday. Trotzdem war es der schönste Tag des Wochenendes, denn ich war mit Dän im Rhein-Energie-Stadion. zwinker Was für ein sensationelles Spiel. Sieben Tore, Freud und Leid dicht beieinander, zittern vor Spannung und am Ende ein glücklicher Sieg für den FC.
Samstag gab’s dann gleich zwei Konzerte in der schönen Bonner Oper. „Quatsch keine Oper!“ - cooler Titel für die Veranstaltungsreihe, innerhalb der unsere Auftritte stattgefunden haben.
Überraschend war die Stimmung in den Konzerten. Normalerweise ist es nachmittags ja immer etwas ruhiger als am Abend. Diesmal hatten wir aber schon am Nachmittag ein fantastisches Publikum, an dem sich das Abendpublikum vor allem in der ersten Hälfte ein wenig die Zähne ausgebissen hat. Vielleicht lag es ja an Clemens Schmuck, dem „neuen“ Alten Bekannten, der am Nachmittag mit seiner Family im Konzert war. Inhaltlich haben wir bei beiden Konzerten wieder ein paar mehr ältere Songs mit ins Programm genommen. „Du doof“ und „Alles im grünen Bereich“ z.B., da wir davon ausgegangen waren, dass viele Wiederholungstäter kommen würden. Ich für meinen Teil bin ja froh über jeden Titel, den ich nicht ausschließlich für die Totalnacht gelernt habe. Großer Lacher: im Abendkonzert hatte Dän, wie so oft, den Garderobenschlüssel eingesteckt. Das Problem diesmal war aber, dass Nils seine Weste für die zweite Hälfte in der Garderobe hängen gelassen hatte. Das hat er aber erst beim Umziehen nach dem Aggro Hürth Auftritt gemerkt. So kam also über unser In-Ear die Ansage, dass der Schlüssel gebraucht werden würde. So musste Dän seine Ansage kurz unterbrechen, um ihn rauszurücken. Et hätt noch immer jot jejange.
In Aachen war die Stimmung für einen Sonntag auch wieder hervorragend. Witzig war hier, dass die Bühne relativ klein war. Zum Einen fehlte es an Tiefe, so dass man ständig Angst hatte, hinter sich in eine Lampe zu treten. Zum Anderen fehlte es auch an Breite, so dass von unseren Vorhängen wieder nur drei der eigentlich fünf Bahnen zu sehen waren. Grade beim letzten Bild ist es schon ulkig, wenn das Publikum „für 25“ liest. So ein „Danke“ und ein „Jahre“ sind in dem Zusammenhang schon wichtig. zwinker Vielleicht bekommen wir das kommenden Sonntag, wenn wir noch einmal in Aachen sind, auch etwas anders gelöst.

Bis dahin, liebe Grüße

Björn

04.05.2017: Österreich - I mog di!

Ausgeruht nach fast drei Wochen Pause ging es in den Endspurt. Auf zur letzten Österreich-Tour, die noch einmal nahezu alle Konzert-Formate beinhaltet hatte.
Los ging es im wunderschönen Mariendom zu Linz. Also ein "Unplugged"-Konzert. Und wie schon im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit war es wieder Arschkalt. grins Ich konnte teilweise meinen Atem sehen beim Singen. Die lange Unterhose war also nicht umsonst im Koffer. Von den Temperaturen her, hatte es das Publikum etwas besser. Immerhin kann man als Zuschauer seine dicke Jacke anlassen und weitestgehend waren die Sitzbänke mit Heizungen ausgestattet. Aber wann kann man schon mal sagen: „Gehen Sie in der Pause raus, um sich aufzuwärmen“?!
Nach einer doch relativ langen Spiel-Pause ist es immer gut, vor dem Konzert noch einmal Texte durchzugehen, da manche Dinge nicht mehr so automatisch sitzen. So bin ich kurz vor dem Auftritt noch mal „Kleine Männer“ durchgegangen und hatte gleich mehrere komplette Blackouts. Zum Glück ging dann im Konzert aber alles gut. Keine Ahnung, was passiert wäre, wenn ich das vorher nicht gemacht hätte. Vielleicht so wie Sari, dem jemand aus dem Publikum helfen musste bei der dritten Strophe von "Wir werden euch vermissen". Da standen wir alle auf dem Schlauch! :D
Spannend im Linzer Dom war außerdem der immens lange Nachhall von fast neun Sekunden. So hat man, ob man will oder nicht, bei jedem Schlussakkord die Möglichkeit zu überprüfen, ob er gestimmt hat oder eben nicht.

Salzburg war einer der wenigen Konzertorte, in dem ich trotz der kurzen Zeitbei den Wise Guys sogar schon das dritte Mal aufgetreten bin. Bisher kannte ich das Salzburger Publikum als etwas zurückhaltend und nicht ganz so enthusiastisch. Das wollten die Salzburger scheinbar nicht auf sich sitzen lassen. Die Stimmung war grandios, oder „mega“, wie man heute ja wieder zu sagen pflegt. So viele Menschen haben in Salzburg sicher noch nie bei der dritten Nummer gestanden und getanzt.
Witzige Nebenstory: Dän hatte kurz vor dem Auftritt den Caterer gefragt, ob wir dann für das Show-Ende ein paar Biere haben könnten. Keine Ahnung, ob es an der Sprachbarriere lag, aber unmittelbar vor dem Auftritt kam ein Kellner und brachte uns ein (!) frisch gezapftes Bier. Na gut, haben wir das eben brüderlich geteilt. Das war aber noch nicht alles. Während der zweiten Hälfte wurde dann ein Kasten Bier in die Garderobe gebracht. So weit, so gut. Allerdings waren fast alle Flaschen bereits geöffnet worden. Also doch ein kleiner schaler letzter Eindruck von Salzburg. zwinker

In Graz gab es dann wieder ein Stehkonzert. Die Stimmung war wie immer großartig. In Graz scheinen die Menschen aber auch besonders viel Spaß zu haben - teilweise offenbar durch den verstärkten Konsum von Alkohol. Bei allen drei Konzerten im Orpheum mit den Wise Guys waren im Afterglow überdurchschnittlich viele Menschen zugegen, die nicht mehr ganz Herr (oder Frau) ihrer Zunge waren. Das ist mir so massiv sonst nirgends aufgefallen. :D

Zum Abschluss waren wir noch einmal im wunderschönen Konzerthaus zu Wien - dem Aufzeichnungsort der letzten WG-Live-DVD. Das Nachmittagskonzert war wie immer etwas verhaltener in Bezug auf die Stimmung. Diesmal waren aber auch wieder besonders viele Kinder im Publikum. Zum Lied „Ein Engel“ hat Dän die Geschichte erzählt, dass mal eine Mutter im Afterglow zu ihm gekommen ist und ihm von ihrem schwer pubertierenden Sohn erzählt hat, mit dem sie es momentan nicht immer leicht habe. Nach dem Lied „Ein Engel“ hätte ihr Sohn dann aber gesagt: „Mami, das Lied haben die nur für dich gesungen.“ Witzigerweise kam diesmal im Afterglow jemand zu Dän und sagte: „Mein Sohn hat das Gleiche heute zu mir nach „Du Doof“ gesagt“. Schön, wenn Kids/Jugendliche Humor haben!
Das Abendkonzert war dann stimmungsmäßig der absolute Hammer. Es ist ja wohl ihn Konzerthaus bei den Wise Guys schon immer so, dass gegen Konzertende immer mehr Zuschauer von ihren Sitzen aufstehen und sich vor die Bühne stellen. Ich glaube, dass dieser Moment nie zuvor so früh im Konzert war. Dadurch wurde es echt ganz schön emotional hintenraus. Mittlerweile scheint der Punkt gekommen, an dem immer mehr die Sentimentalität über das nahende Ende in den Vordergrund rückt. Auch bei uns auf der Bühne. Damit einher geht bei mir aber auch die Vorfreude auf die Alten Bekannten und der große Wunsch, die tollen Konzertorte wie das Grazer Orpheum oder das Wiener Konzerthaus irgendwann auch mit der neuen Band bespielen zu können.

Wie gut, dass wir kommende Woche mit den Alten Bekannten eine Kreativ-Woche machen und weiter an der Zukunft arbeiten! Ich freu mich drauf.

Liebe Grüße und ba-ba

Björn

11.04.2017: Verrückt aber geil

Vor den Osterferien standen noch zwei Termine mit den Wise Guys an.
Der Erste war ein Auftritt in München. Dort gab es ein öffentliches Bürgerfest der Deutschen Bahn zum Baubeginn einer neuen S-Bahn-Strecke. Deutsche Bahn? Wise Guys? Klar, dass auch wir bei dem Zusammenhang dachten, dass wir vor allem wegen des Songs eingeladen wurden, dort aufzutreten. Umso erstaunter waren wir, als es dann kurz vor dem Auftritt hieß, wir sollten doch bitte genau das nicht tun. Schließlich sei ja der neue Vorstand der DB da und auch der Verkehrsminister und überhaupt und sowieso. In einem kurzen Gespräch konnten wir die Entscheidungsträger vor Ort davon überzeugen, dass viele Gäste, die uns kennen, natürlich den Deutsche Bahn-Song erwarten würden und wir uns auch ungern zensieren lassen. Wir haben den Song dann gesungen und bis jetzt hat es keine Beschwer darüber gegeben. zwinker

Dann die Totalnacht. Ich muss schon zugeben, dass ich im Vorfeld ganz schön aufgeregt war. Nicht so sehr wegen der neuen Songs, die ich ja nur für diesen Abend gelernt hatte. Sondern vielmehr wegen des langen Tags an sich und der Frage, wie das Mammutkonzert konzentrationsmäßig zu bewältigen ist. Außerdem war ich gespannt, wie sich die Stimmung im Publikum halten würde. Ich wusste ja schon, dass die verrücktesten Fans die Nacht vor der Halle verbringen oder zumindest sehr früh anreisen würden.
Da ich das Phänomen Totalnacht auskosten wollte, hab ich mich dann schon mittags zur Halle begeben. Die Schlange war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich lang und ging um mehrere Ecken. Überall waren fröhliche, wenn auch z.T. müde Gesichter zu sehen. Von der Stimmung her würde ich es eher mit einem Familientreffen vergleichen. Am Liebsten hätte ich mich irgendwo dazu gesetzt, zumal ja auch die Sonne schien. Aber ich musste ja noch ein bisschen üben. zwinker
Die Zeit bis zum Konzert war rel. lang, aber auch vollgepackt. Soundcheck, FC-Spiel, Outfits sortieren, Essen, Ausruhen und so weiter. Zum Glück wich die Anspannung irgendwann der Vorfreude. Ich wollte das es endlich losging.
Die Stimmung war von Beginn an großartig. Ich selbst wollte dem Ganzen aber noch nicht trauen und ließ die Handbremse im ersten Set noch halb angezogen. Der erste Set verging wie im Flug - ein Phänomen, dass sich durch den weiteren Abend zog. Am Ende kam mir der Abend zwar lang vor. Aber auf keinen Fall doppelt so lang, wie ein normales Konzert. Da hat Mr. Adrenalin wieder seine volle Power bewiesen. Dadurch dass die Pausen auch so kurz waren (15 Minuten reichen grade mal zum Umziehen und zusätzlich wahlweise zum Essen oder Rauchen) senkte sich der Adrenalinspiegel zu keiner Zeit. Sicher auch ein Vorteil, zumindest während des Konzerts. Allerdings war das Loch nach Ende der Anspannung umso größer.
Stimmungsmäßig war der Abend auf jeden Fall bis zum Schluss der Wahnsinn. Wenn es danach ging, hätte ich noch mindestens einen, vielleicht auch noch zwei Sets machen können. Es war schon so eine Art Rausch. Danke dafür an alle, die da waren. zwinker
Fazit des Abends: diese Totalnacht ist verrückt, macht aber unheimlich viel Spaß. Und 80 Songs wären sicher auch möglich gewesen.
Zu guter Letzt ein großer Dank an unsere Chefin Tine Großmann, für die die Totalnacht ein noch viel längerer und intensiverer Marathon ist!!! Ich bin froh, dass sie auch bei den Alten Bekannten an den Fäden zieht.

Euch allen schöne Ostern und, falls ihr welche habt, erholsame Ferien grins

05.04.2017: Ein Meer aus 2000 Taschentüchern

Hallo ihr Lieben,

da die Rufe nach meinen Konzertberichten immer lauter werden, halte ich jetzt also mal schnell an der Raststätte irgendwo zwischen Dresden und München.

Was war das für ein tolles Wochenende.

Erst Limburg. Wie schon sechs Tage vorher ein äußerst lobenswertes Publikum. Und das für einen Donnerstag! Ein würdiger Abschluss für die Wise Guys in dieser Stadt mit dem insgesamt 30. Limburg-Konzert. Witzige Anekdote hier: der Caterer ist wohl auch nicht gewohnt, dass eine Band innerhalb so kurzer Zeit noch mal zurück kommt und hatte sein Essen nur an einer kleinen Stelle verändert. Statt vegetarische Gemüsebällchen auf dem kalten Buffet, gab es sie diesmal warm mit einer asiatischen süß-sauer Soße. Auch lecker! zwinker

In Mainz dann der wohl abschiedigste Moment bisher in dieser Tour. Angefangen hat alles mit Standing Ovations schon vor dem ersten Ton. Der Wahnsinn. Diese Energie hat sich sofort auf die Bühne übertragen. Der absolute Hammer dann aber am Ende beim letzten Titel „Wir werden euch Vermissen“. In den letzten Refrains hatten plötzlich alle ein weißes Taschentuch in der Hand. Das sah toll aus von der Bühne. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Nachdem wir den Song zu Ende gesungen hatten, wurde nicht geklatscht, sondern über 2000 Besucher sangen einfach den Refrain weiter. Was für eine Gänsehaut. Ich musste stark mit Träneneinschuss kämpfen. Neben mir wurde auch heftigst geschluchzt. Vielen lieben Dank an die Organisatoren dieser besonderen Aktion und an alle Mainzer Besucher fürs Mitmachen!!!

Die Stimmung in Saarbrücken ist spätestens nach dem Konzert vor etwa zwei Jahren, bei dem plötzlich der gesamte Strom in der Halle ausgefallen war und die Wise Guys mehrere Lieder akustisch in der Mitte der Saarlandhalle gesungen hatten, immer eine ganz besondere. Irgendwie liegt immer eine gewisse Spannung in der Luft, ob denn auch diesmal der Strom hält. Witzigerweise gab mitten im 1. Set einer der sechs Frontscheinwerfer seinen Geist auf. Keine Ahnung, ob das viele Menschen im Publikum registriert haben. Ich musste innerlich extrem lachen. In Andenken an das stromlose Konzert vor zwei Jahren haben wir dann auch hier noch mal eine akustische Nummer zu Beginn der Zugaben gesungen. Wie immer ein total toller Moment.

Abschluss dieser Tour war in Trier. Und zwar in der riesigen Trier Arena. Auch wenn noch viel mehr Leute reingepasst hätten, war die Stimmung bombastisch. Keine Ahnung, ob das sonst beim Handball und Basketball auch der Fall ist. zwinker

Diese Tour hat definitiv große Lust auf die knapp 50 weiteren Abschiedskonzerte gemacht. Ich bin gespannt, was noch an geplanten und ungeplanten Aktionen im und aus dem Publikum auf uns zu kommt. Jetzt freu ich mich aber erstmal auf die Totalnacht am Samstag. Das wird spannend. grins

Bis bald,

Björn

30.03.2017: Limburg, Villingen-Schwenningen und zweimal Stuttgart

Mit ein bisschen Verspätung meine Tagebucheinträge zum vergangenen Wochenende:

Limburg - mittlerweile das 29. Konzert der Wise Guys in dieser wunderschönen Stadt. Von meiner Seite aus ein Konzert ohne besondere Vorkommnisse. Das Publikum war toll, der Afterglow recht lang - gefühlt war niemand nach Hause gegangen. Aber das ist tatsächlich an einem Freitag auch nicht sehr verwunderlich. Man muss nächsten Morgen nicht so früh raus und hat dementsprechend Zeit. Womit ich Limburg immer in Verbindung bringen werde, ist die schöne pittoreske Innenstadt mit ihren Gässchen und Fachwerkhäusern. Und für mich im krassen Gegensatz dazu die Stadthalle, die ich persönlich nicht zu den Schmuckkästchen zählen würde. Der Saal ist eigen - verwinkelt und eher asymmetrisch. Der Backstagebereich und die Garderoben im Keller sind nichts für Tageslichtliebhaber. Klarer Vorteil: Man freut sich, wenn es 20 Uhr ist und die Show beginnt. grins Richtig Abschied von Limburg nehmen wir aber erst heute mit dem 30. Konzert. Der Wetterbericht verspricht übrigens Sonnenschein. grins

In Villingen-Schwenningen hatten wir nach langer Zeit mal wieder ein Unplugged-Konzert. Wie anders diese Konzerte doch sind. Kein In-Ear-Monitoring - also ganz anderes Hören als in den normalen Konzerten. Viele Titel fühlen sich dadurch vollkommen anders an, weil z.B. jemand ganz anderes neben dir steht und dir ins Ohr singt. Dadurch hatte dieses Konzert eine totale Wachheit. Alle hatten ihre Sensoren auf 110 Prozent. Sicher auch ein Grund, warum wir spontan witzig (fast schon albern) waren wie lange nicht. Emotionaler Höhepunkt war „Wir werden euch vermissen“. Während des ersten Refrains standen fast alle im Publikum auf. Aber nicht alle auf einmal, sondern einzeln nach und nach. Das hatte eine unglaublich starke Kraft und führte fast zu akuter Kloßbildung im Hals und Träneneinschuss. Ich möchte behaupten, dass das bisher der abschiedigste Moment auf dieser ganzen Tour gewesen ist.

Stuttgart wartete dann trotz nächtlichem Stundenklau mit zwei Konzerten. Am Nachmittag gab es wie üblich relativ viele Kinder, dafür war es aber verhältnismäßig ruhig und gesetzt was die Stimmung insgesamt anging. Ganz im Gegensatz zum Abendkonzert. Es wäre wirklich spannend, was passieren würde, wenn die selben Leute am jeweils anderen Konzert teilnehmen würden. Ich glaube ja, dass sich nicht wirklich viel verändern würde - also am Nachmittag eher gesetzt, am Abend Eskalation. grins
Besonderheit bei den Stuttgart-Konzerten: Felix, Däns Großer, hat den Würfel geworfen. Und das mit einer unglaublichen Hingabe und Spielfreudigkeit. Wenn da mal nicht einer Blut geleckt hat. zwinker

Liebe Grüße aus dem ICE in Richtung Limburg

Björn

20.03.2017: Mein Tourtagebuch: Auf der Suche nach dem Nordlicht

Nachzuholen hab ich noch das Konzert in Düsseldorf am 03.03.!
Keine Ahnung, ob alle noch in Karnevals-Laune waren, aber stimmungsmäßig war das Konzert der absolute Hammer. Aber abgesehen davon wird das Konzert auch wegen Däns Stimme in Erinnerung bleiben. Die verschwand nämlich im Laufe des Konzertes von Song zu Song immer mehr. Wir konnten das Konzert noch grade so beenden, haben aber in der zweiten Hälfte die Setlist umgeworfen und alle Dän-Soli rausgeschmissen.
Leider war das Verschwinden von Däne Stimme nur der Vorbote für einen grippalen Infekt mit allem Drum und Dran. Als Folge mussten wir die Konzerte in Münster und Wuppertal absagen bzw. auf Anfang Juni verschieben.

Damit zum aktuellen Tagesgeschehen: Das letzte Mal waren die Wise Guys zehn Tage am Stück unterwegs. Ab jetzt kommen nur noch maximal viertägige Kurz-Touren. Dän war noch im Erholungsprozess nach seiner Grippe. Deswegen haben wir weiterhin viele seiner Solo-Songs ausgetauscht. Zum Glück gibt’s ausreichend Material aus den vergangenen 25 Jahren. zwinker

Flensburg hat sich wettermäßig von der allerbesten Seite gezeigt - also wenn man auf Wind und Regen steht. Aber natürlich lassen sich die Menschen im Norden davon nicht runterziehen. Bemerkenswert war auch wieder, wie beliebt „Das Sägewerk Bad Segeberg“ im Gebiet nördlich der A2 ist. Da hält es Keinen auf den Sitzen und es wird gnadenlos durchgeklatscht. Aber auch „Nur für Dich“ hatte in Flensburg einen besonderen Zauber. Ich kann mich nicht erinnern, auf dieser Tour vorher schon einmal so viele Feuerzeuge, Handylichter und sich in den Armen liegende und schunkelnde Freunde gesehen zu haben.

Die beiden Konzerte in Kiel hab ich besonders genossen. Das lag vor allem daran, dass ich diesmal nicht mit Fieber auf die Bühne stand, so wie noch bei den Konzerten Mitte November. Ich konnte also alles genießen: die super Stimmung, die wieder etwas stabilere Stimme von Dän. Dazu der Schlussapplaus nach der letzten Zugabe. Noch fünf Minuten nachdem wir weg waren, wurde rhythmisch geklatscht. Geil. grins

Auch in Bremen war von nordischer Zurückhaltung nichts zu spüren. In beiden Konzerten herrschte eine super Stimmung - und das an einem Montag und Dienstag, wo es normalerweise etwas ruhiger ist. Am zweiten Abend bekam ich beim Song „Kleine Männer“ einen Babystrampler auf die Bühne geschmissen. Im ersten Moment stand ich auf dem Schlauch und wusste nicht, was mir das sagen sollte. Aber klar, es ging um die Textzeile „man kann ihnen Mode auch in Kindergrößen schenken“. grins

Das sollte aber nicht das einzige Mal bleiben auf dieser Tour, dass mir etwas auf die Bühne geworfen wurde. In Hannover gab’s (wieder bei „Kleine Männer“) einen BH und eine Boxershorts. Wie ich im Afterglow erfahren habe, war das eine Antwort auf meinen Post bei Instagram. Da hatte ich mich wohl in Bezug auf den Strampler über den fehlenden Rock’n’Roll beschwert. zwinker Apropos: die beiden Stehkonzerte im Capitol waren Rock’n’Roll. Was für eine Energie. Wir haben dort auch einen für mich neuen Titel für die Totalnacht ausprobiert. Kam ziemlich gut an, dieses „Du doof“! zwinker

Tourabschluss war in Wilhelmshaven. Auch hier noch mal ein extrem gut gelauntes Publikum. Endlich fühlte sich auch Dän bei fast 100 Prozent, so dass wir wieder „Rollbrett“ singen konnten. Den Titel hatten wir die vorangegangenen Konzerte gegen Denglish getauscht, um Dän nicht mit zu vielen Hauptstimmen zu quälen. Hoffen wir, dass wir alle ab jetzt mit voller Kraft bis zum Ende durchhalten.

Ich koch mir dann mal einen Ingwertee…

Liebe Grüße

23.02.2017: Noch mal ganz nah dran

Da war sie auch schon - die letzte Mini-Tour mit „Ganz nah dran“ Konzerten. Jetzt gibt es nur noch eines dieser etwas kleineren Konzerte (im Juni in Darmstadt).
Angefangen hat diesmal alles da, wo es vor viiiiieeeelen vielen Jahren wirklich angefangen hat, also außerhalb von Köln. Am Rand des Sauerlands - in Fröndenberg. Wollte ich immer schon mal hin. zwinker In Fröndenberg gab es damals den allerersten Auswärts-Auftritt der Wise Guys. Und immerhin kamen damals um die 30 Leute. Ein Meilenstein. Diesmal wollten ein paar mehr Leute ins Konzert. Deswegen gab es sogar zwei: am Freitag und am Samstag.
Besonderes Vorkommnis beim ersten Konzert: Nils vergisst den Text am Ende der zweiten Strophe von - Achtung, kein Witz - „Ich kann nur den Refrain“. Findet man so in keinem Regieplan. Ansonsten versuchten die Sauerländer mit aller Macht, das böse Gerücht, sie seien als Publikum eher von der reservierten Sorte, zu widerlegen. Das hat auch gar nicht so schlecht geklappt. grins
Wenn ihr mehr Details vom zweiten Konzert am Samstag lesen wollt, dann empfehle ich euch folgenden Bericht der lieben Anette: http://reihedrei.de/index.php/12-wiseguys/257-2017-froendenberg
Ein kleines Detail aber noch von meiner Seite. Im Vorfeld hatte ich eine Mail von einem Vater bekommen, dessen Tochter am Tag des zweiten Konzertes ihren achten Geburtstag feierte. Er fragte, ob wir das Sägewerk singen und es vielleicht seiner Tochter widmen könnten. Da der Titel ja einer der sechs Zufallssongs im ersten Teil ist, konnte ich das im Vorfeld nicht versprechen. Aber manchmal hat man eben Glück: der Zufall entschied sich diesmal wirklich für das "Sägewerk Bad Segeberg". grins

Montag und Dienstag waren wir in Hamburg in der Großen Freiheit 36, also dem Kult-Club in St. Pauli. Ich hatte ja schon ganz zu Beginn meiner Zeit bei den Wise Guys das Vergnügen, dort auftreten zu können. Damals war es mein fünftes Konzert. Zehn Monate später waren es schon die Auftritte Nr. 120 und 121. Wahnsinn. Auch diesmal waren es von der Stimmung her wieder herausragende Konzerte. Da kann eigentlich nur das Publikum im Alten Schlachthof in Dresden mithalten. Und die Südkurve im Rhein-Energie-Stadion. zwinker „Laut, heiß und geil“. Teilweise wurde offenbar so laut mitgesungen und -gebrüllt, dass mir im Afterglow ein paar heisere Fans gegenüber standen. Von den Konzerten hätte ich gerne noch ein paar mehr machen können. Die Hoffnung bleibt, dass es vielleicht die Alten Bekannten irgendwann auch wieder da hin schaffen.

Mittwoch dann noch ein Konzert in der Kulturetage zu Oldenburg. Ich will den Oldenburgern ja keinen Vorwurf machen, aber nachdem wir zwei Tage diesen Wahnsinn in Hamburg erlebt haben, war das schon ein etwas anderer Schnack. Eher nordisch reserviert. Nicht ganz so klatsch- und singwütig. Kann aber auch am Tag gelegen haben. Mittwochabend ist die Woche zwar schon zur Hälfte geschafft, aber zwei Tage sind es eben noch bis zum Wochenende. Da will man sich vielleicht auch nicht vollkommen verausgaben. grins

So, jetzt aber her mit der Kamelle. Bis bald und Alaaf!

13.02.2017: Von Chören, Clowns, Kindern und Kölsch

Hallo zusammen!

Tour-Wochenend-Zusammenfassung Nummer sechs:

Samstag in Schwerte - wieder ein ganz besonderes Konzert. Allein schon das Zustandekommen. Eigentlich waren die bzw. einer der Wyse Guys (kein Witz: stand so auf den Eintrittskarten) für diesen Termin angefragt für einen Nachmittags-Chor-Workshop in Schwerte. Zum Zeitpunkt der Anfrage war der Wunschtermin im Tourkalender noch frei. Auf den ersten Blick also kein Problem. Allerdings ein freier Samstagabend während der Jubiläums-/Abschiedstour? Doch eher ungewöhnlich und die Gefahr, dass noch ein Konzert irgendwo in Deutschland gebucht worden wäre dementsprechend hoch. Kurzerhand entschloss sich also der Chorverband, selbst ein Konzert für den Abend zu organisieren, um auch wirklich den Workshop am Nachmittag zu realisieren. Saucoole Aktion, wie ich finde.
In der zweiten Hälfte der Show haben Nils und ich dann spontan ein neues „Partyspiel“ erfunden. Während der Moderation von Dän nach Schiller standen wir beide an der Seite am Wassertisch. Nils war am Schwitzen und klatschte sich ein Kleenex-Tuch auf die Stirn. Da ich vor dem Konzert offenbar unbemerkt einen Clown zu meinem Salat hatte, stieß ich mit meiner Stirn an die von Nils und übernahm so das Kleenex von ihm, ohne dabei die Hände zu benutzen. Tusch, Fanfare, Karneval. Die Aktion blieb natürlich nicht unbemerkt. Sowohl Nils als auch ich, sowie einige Teile des Publikums konnten ihre Freude nur lautstark zum Ausdruck bringen. Dän fühlte sich dadurch komischerweise in seiner Moderation gestört. Wir mussten die Aktion für ihn wiederholen, denn er hatte sie beim ersten Mal ja nicht mitbekommen. Und siehe da: wir alten Partyhasen haben es noch mal gerockt. Lief bei uns! Also hinterher nicht mehr, denn da waren unsere Stirne ja nun jeweils zweimal mit Kleenex in Berührung gekommen.
Auch der Afterglow hielt noch eine Überraschung bereit. Und zwar für uns und für eine reizende Dame, die vor Ort in einem Nebenraum ihren 90. Geburtstag feierte. Von zwei ihrer Enkel ließen wir fünf uns zum Ständchen-Ständchen im privaten Kreis überreden. Ungewöhnlicher Anfang - ungewöhnliches Ende. grins

Gestern dann gab es die letzten beiden Konzerte der Wise Guys in der Köln-Klettenberger Johanneskirche. Mit Abstand die „Location“, in der die meisten Wise Guys Konzerte stattgefunden haben. Das erste 1997, gestern Abend das 39.! Ziemlich schnell hab ich auch verstanden, was das besondere an den Joki-Konzerten ist und war. Ein riesiges Team aus der Gemeinde, das sich liebevoll um den Ablauf, das Essen und die Getränke (und damit meine ich vor allem die für das Publikum) kümmert. Im Nachmittagskonzert ca. 80 Kids, die direkt vor der Bühne auf dem Boden saßen und von dort das Konzert mit staunenden - später auch teilweise müden - Augen verfolgten. Zwischen den Konzerten gemeinsames Abendessen. Dann im Abendkonzert der Kampf von Dän und mir gegen die schlechte Laune - falls wir das an der einen oder anderen Stelle nicht geschafft haben: Beschwerden bitte direkt an den FC! zwinker Und nach dem Konzert ein After-Afterglow, bei dem irgendwann nach Mitternacht die verbliebenen 30 Menschen aus Gemeinde, Publikum und Band in der kleinen Kirchenküche stehen und mit Klavier- und Gitarrenbegleitung eine wilde Songmischung aus Beatles, Bläck Fööss und Cat Stevens interpretieren. Hätte mir ja vorher mal einer sagen können, dass dabei immer auch die Kölsch-Vorräte geleert werden. Dann hätte ich mir heute morgen einen wesentlich späteren Zug zur Heimfahrt gebucht. zwinker

Schön war’s! Mehr davon.

Liebe Grüße

Björn

06.02.2017: Tourtagebuch-Eintrag Nummer fünf

Los ging’s am Mittwoch in Erfurt - von der Anreise her ein klarer Vorteil für mich gegenüber den Köln-Hürthern. Passiert ja nicht so oft und wurde deswegen von mir morgens beim gemütlichen Frühstück im Stillen extrem genossen. zwinker Erfurt ist übrigens für euch alle ein heißer Tipp für einen Wochenend-Städte-Trip. Süße kleine Altstadt (besonders hübsch: die Krämerbrücke), dazu das Essen: Thüringer Rostbratwurst und/oder Thüringer Klöße - also nicht unbedingt in Kombination, aber jedes für sich gesehen. zwinker Dazu noch die Nähe zu Weimar für alle, die sich Goethe und Schiller nah fühlen wollen.
Doch zurück zum Konzert. Das fand im wunderschönen Kaisersaal (der Name ist Programm) statt und war ein gelungener Tourauftakt. Das Publikum ließ sich am Anfang etwas bitten (die Stehquote bei „Ruf doch mal an“ war unterdurchschnittlich), nach einer kurzen „Ermahnung“ ging es dann aber mächtig ab. Und das an einem Mittwoch - Respekt! Den Zufallsgenerator durfte zum ersten Mal ein Junge aus dem Publikum bedienen. Witzigerweise hieß er Clemens. Ich hätte im Afterglow den Papa mal fragen sollen, an wen er bei der Namensgebung gedacht hat. zwinker

Von Erfurt ging’s dann nach Leipzig, also für mich noch weiter Richtung zu Hause. An dieser Stelle muss ich mal kurz „WiseGuysen“: liebe Leute, die Stadt heißt Leipzich, nicht Leipzick. zwinker Falls jemand von euch zum Beispiel bei der Deutschen Bahn arbeitet: bitte sagt das auch an eure Zugbegleiter und Bahnhofsansager weiter. Es gibt echt Leute, die sich darüber aufregen könnten, dass die Stadt immer falsch ausgesprochen wird. zwinker
Unser Auftrittsort in Leipzich war die Moritzbastei (MB, wie der Ansässige sagt) - ein Konglomerat an Gewölbegängen und Räumen. Wenn ein Ort zu unseren „Ganz nah dran“-Konzerten passt, dann dieser. Mit Platz für ca. 350 Leute der mit Abstand kleinste Auftrittsort der Tour und damit wirklich ganz nah dran. Also jeder Gast an seinem Nachbarn, wir auf der Bühne an uns selbst und an der ersten Reihe.
Die Stimmung war an beiden Tagen bombastisch. Ich will ja kein Lokalpatriot sein, aber die Leute im Osten wissen eben, wie man Party macht. Und was dazu kommt: sie können in leisen Momenten auch trotzdem die Klappe halten und zuhören. Kann auch nicht jeder.
Einen kleinen Eindruck vom ersten Leipzich-Konzert am Donnerstag könnt ihr diese Woche auch noch unter dem Link ansehen: http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-80266.html

Samstag war frei und der FC hat gewonnen. Was will man mehr? zwinker

Am Sonntag waren wir dann noch in Mönchengladbach im Roten Krokodil. Auch eine total schöne und außergewöhnliche Location. Eine ehemalige Lederfabrik, die zum Veranstaltungsraum umgebaut worden ist - unverputzte Steinwände treffen auf Holzdecke und stimmungsvolle Kronleuchter. Ungewöhnlicherweise hat Dän es fast geschafft, auf die fehlende Freundschaft zwischen dem FC und Gladbach hinzuweisen. Aber nur fast. Muss man uns aber auch nachsehen, ist ja lange her, dass der FC zu diesem Zeitpunkt in der Saison noch vor den Fohlen stand.

Bis nächste Woche und liebe Grüße!

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