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Björns Blog

11.04.2017: Verrückt aber geil

Vor den Osterferien standen noch zwei Termine mit den Wise Guys an.
Der Erste war ein Auftritt in München. Dort gab es ein öffentliches Bürgerfest der Deutschen Bahn zum Baubeginn einer neuen S-Bahn-Strecke. Deutsche Bahn? Wise Guys? Klar, dass auch wir bei dem Zusammenhang dachten, dass wir vor allem wegen des Songs eingeladen wurden, dort aufzutreten. Umso erstaunter waren wir, als es dann kurz vor dem Auftritt hieß, wir sollten doch bitte genau das nicht tun. Schließlich sei ja der neue Vorstand der DB da und auch der Verkehrsminister und überhaupt und sowieso. In einem kurzen Gespräch konnten wir die Entscheidungsträger vor Ort davon überzeugen, dass viele Gäste, die uns kennen, natürlich den Deutsche Bahn-Song erwarten würden und wir uns auch ungern zensieren lassen. Wir haben den Song dann gesungen und bis jetzt hat es keine Beschwer darüber gegeben. zwinker

Dann die Totalnacht. Ich muss schon zugeben, dass ich im Vorfeld ganz schön aufgeregt war. Nicht so sehr wegen der neuen Songs, die ich ja nur für diesen Abend gelernt hatte. Sondern vielmehr wegen des langen Tags an sich und der Frage, wie das Mammutkonzert konzentrationsmäßig zu bewältigen ist. Außerdem war ich gespannt, wie sich die Stimmung im Publikum halten würde. Ich wusste ja schon, dass die verrücktesten Fans die Nacht vor der Halle verbringen oder zumindest sehr früh anreisen würden.
Da ich das Phänomen Totalnacht auskosten wollte, hab ich mich dann schon mittags zur Halle begeben. Die Schlange war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich lang und ging um mehrere Ecken. Überall waren fröhliche, wenn auch z.T. müde Gesichter zu sehen. Von der Stimmung her würde ich es eher mit einem Familientreffen vergleichen. Am Liebsten hätte ich mich irgendwo dazu gesetzt, zumal ja auch die Sonne schien. Aber ich musste ja noch ein bisschen üben. zwinker
Die Zeit bis zum Konzert war rel. lang, aber auch vollgepackt. Soundcheck, FC-Spiel, Outfits sortieren, Essen, Ausruhen und so weiter. Zum Glück wich die Anspannung irgendwann der Vorfreude. Ich wollte das es endlich losging.
Die Stimmung war von Beginn an großartig. Ich selbst wollte dem Ganzen aber noch nicht trauen und ließ die Handbremse im ersten Set noch halb angezogen. Der erste Set verging wie im Flug - ein Phänomen, dass sich durch den weiteren Abend zog. Am Ende kam mir der Abend zwar lang vor. Aber auf keinen Fall doppelt so lang, wie ein normales Konzert. Da hat Mr. Adrenalin wieder seine volle Power bewiesen. Dadurch dass die Pausen auch so kurz waren (15 Minuten reichen grade mal zum Umziehen und zusätzlich wahlweise zum Essen oder Rauchen) senkte sich der Adrenalinspiegel zu keiner Zeit. Sicher auch ein Vorteil, zumindest während des Konzerts. Allerdings war das Loch nach Ende der Anspannung umso größer.
Stimmungsmäßig war der Abend auf jeden Fall bis zum Schluss der Wahnsinn. Wenn es danach ging, hätte ich noch mindestens einen, vielleicht auch noch zwei Sets machen können. Es war schon so eine Art Rausch. Danke dafür an alle, die da waren. zwinker
Fazit des Abends: diese Totalnacht ist verrückt, macht aber unheimlich viel Spaß. Und 80 Songs wären sicher auch möglich gewesen.
Zu guter Letzt ein großer Dank an unsere Chefin Tine Großmann, für die die Totalnacht ein noch viel längerer und intensiverer Marathon ist!!! Ich bin froh, dass sie auch bei den Alten Bekannten an den Fäden zieht.

Euch allen schöne Ostern und, falls ihr welche habt, erholsame Ferien grins

05.04.2017: Ein Meer aus 2000 Taschentüchern

Hallo ihr Lieben,

da die Rufe nach meinen Konzertberichten immer lauter werden, halte ich jetzt also mal schnell an der Raststätte irgendwo zwischen Dresden und München.

Was war das für ein tolles Wochenende.

Erst Limburg. Wie schon sechs Tage vorher ein äußerst lobenswertes Publikum. Und das für einen Donnerstag! Ein würdiger Abschluss für die Wise Guys in dieser Stadt mit dem insgesamt 30. Limburg-Konzert. Witzige Anekdote hier: der Caterer ist wohl auch nicht gewohnt, dass eine Band innerhalb so kurzer Zeit noch mal zurück kommt und hatte sein Essen nur an einer kleinen Stelle verändert. Statt vegetarische Gemüsebällchen auf dem kalten Buffet, gab es sie diesmal warm mit einer asiatischen süß-sauer Soße. Auch lecker! zwinker

In Mainz dann der wohl abschiedigste Moment bisher in dieser Tour. Angefangen hat alles mit Standing Ovations schon vor dem ersten Ton. Der Wahnsinn. Diese Energie hat sich sofort auf die Bühne übertragen. Der absolute Hammer dann aber am Ende beim letzten Titel „Wir werden euch Vermissen“. In den letzten Refrains hatten plötzlich alle ein weißes Taschentuch in der Hand. Das sah toll aus von der Bühne. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Nachdem wir den Song zu Ende gesungen hatten, wurde nicht geklatscht, sondern über 2000 Besucher sangen einfach den Refrain weiter. Was für eine Gänsehaut. Ich musste stark mit Träneneinschuss kämpfen. Neben mir wurde auch heftigst geschluchzt. Vielen lieben Dank an die Organisatoren dieser besonderen Aktion und an alle Mainzer Besucher fürs Mitmachen!!!

Die Stimmung in Saarbrücken ist spätestens nach dem Konzert vor etwa zwei Jahren, bei dem plötzlich der gesamte Strom in der Halle ausgefallen war und die Wise Guys mehrere Lieder akustisch in der Mitte der Saarlandhalle gesungen hatten, immer eine ganz besondere. Irgendwie liegt immer eine gewisse Spannung in der Luft, ob denn auch diesmal der Strom hält. Witzigerweise gab mitten im 1. Set einer der sechs Frontscheinwerfer seinen Geist auf. Keine Ahnung, ob das viele Menschen im Publikum registriert haben. Ich musste innerlich extrem lachen. In Andenken an das stromlose Konzert vor zwei Jahren haben wir dann auch hier noch mal eine akustische Nummer zu Beginn der Zugaben gesungen. Wie immer ein total toller Moment.

Abschluss dieser Tour war in Trier. Und zwar in der riesigen Trier Arena. Auch wenn noch viel mehr Leute reingepasst hätten, war die Stimmung bombastisch. Keine Ahnung, ob das sonst beim Handball und Basketball auch der Fall ist. zwinker

Diese Tour hat definitiv große Lust auf die knapp 50 weiteren Abschiedskonzerte gemacht. Ich bin gespannt, was noch an geplanten und ungeplanten Aktionen im und aus dem Publikum auf uns zu kommt. Jetzt freu ich mich aber erstmal auf die Totalnacht am Samstag. Das wird spannend. grins

Bis bald,

Björn

30.03.2017: Limburg, Villingen-Schwenningen und zweimal Stuttgart

Mit ein bisschen Verspätung meine Tagebucheinträge zum vergangenen Wochenende:

Limburg - mittlerweile das 29. Konzert der Wise Guys in dieser wunderschönen Stadt. Von meiner Seite aus ein Konzert ohne besondere Vorkommnisse. Das Publikum war toll, der Afterglow recht lang - gefühlt war niemand nach Hause gegangen. Aber das ist tatsächlich an einem Freitag auch nicht sehr verwunderlich. Man muss nächsten Morgen nicht so früh raus und hat dementsprechend Zeit. Womit ich Limburg immer in Verbindung bringen werde, ist die schöne pittoreske Innenstadt mit ihren Gässchen und Fachwerkhäusern. Und für mich im krassen Gegensatz dazu die Stadthalle, die ich persönlich nicht zu den Schmuckkästchen zählen würde. Der Saal ist eigen - verwinkelt und eher asymmetrisch. Der Backstagebereich und die Garderoben im Keller sind nichts für Tageslichtliebhaber. Klarer Vorteil: Man freut sich, wenn es 20 Uhr ist und die Show beginnt. grins Richtig Abschied von Limburg nehmen wir aber erst heute mit dem 30. Konzert. Der Wetterbericht verspricht übrigens Sonnenschein. grins

In Villingen-Schwenningen hatten wir nach langer Zeit mal wieder ein Unplugged-Konzert. Wie anders diese Konzerte doch sind. Kein In-Ear-Monitoring - also ganz anderes Hören als in den normalen Konzerten. Viele Titel fühlen sich dadurch vollkommen anders an, weil z.B. jemand ganz anderes neben dir steht und dir ins Ohr singt. Dadurch hatte dieses Konzert eine totale Wachheit. Alle hatten ihre Sensoren auf 110 Prozent. Sicher auch ein Grund, warum wir spontan witzig (fast schon albern) waren wie lange nicht. Emotionaler Höhepunkt war „Wir werden euch vermissen“. Während des ersten Refrains standen fast alle im Publikum auf. Aber nicht alle auf einmal, sondern einzeln nach und nach. Das hatte eine unglaublich starke Kraft und führte fast zu akuter Kloßbildung im Hals und Träneneinschuss. Ich möchte behaupten, dass das bisher der abschiedigste Moment auf dieser ganzen Tour gewesen ist.

Stuttgart wartete dann trotz nächtlichem Stundenklau mit zwei Konzerten. Am Nachmittag gab es wie üblich relativ viele Kinder, dafür war es aber verhältnismäßig ruhig und gesetzt was die Stimmung insgesamt anging. Ganz im Gegensatz zum Abendkonzert. Es wäre wirklich spannend, was passieren würde, wenn die selben Leute am jeweils anderen Konzert teilnehmen würden. Ich glaube ja, dass sich nicht wirklich viel verändern würde - also am Nachmittag eher gesetzt, am Abend Eskalation. grins
Besonderheit bei den Stuttgart-Konzerten: Felix, Däns Großer, hat den Würfel geworfen. Und das mit einer unglaublichen Hingabe und Spielfreudigkeit. Wenn da mal nicht einer Blut geleckt hat. zwinker

Liebe Grüße aus dem ICE in Richtung Limburg

Björn

20.03.2017: Mein Tourtagebuch: Auf der Suche nach dem Nordlicht

Nachzuholen hab ich noch das Konzert in Düsseldorf am 03.03.!
Keine Ahnung, ob alle noch in Karnevals-Laune waren, aber stimmungsmäßig war das Konzert der absolute Hammer. Aber abgesehen davon wird das Konzert auch wegen Däns Stimme in Erinnerung bleiben. Die verschwand nämlich im Laufe des Konzertes von Song zu Song immer mehr. Wir konnten das Konzert noch grade so beenden, haben aber in der zweiten Hälfte die Setlist umgeworfen und alle Dän-Soli rausgeschmissen.
Leider war das Verschwinden von Däne Stimme nur der Vorbote für einen grippalen Infekt mit allem Drum und Dran. Als Folge mussten wir die Konzerte in Münster und Wuppertal absagen bzw. auf Anfang Juni verschieben.

Damit zum aktuellen Tagesgeschehen: Das letzte Mal waren die Wise Guys zehn Tage am Stück unterwegs. Ab jetzt kommen nur noch maximal viertägige Kurz-Touren. Dän war noch im Erholungsprozess nach seiner Grippe. Deswegen haben wir weiterhin viele seiner Solo-Songs ausgetauscht. Zum Glück gibt’s ausreichend Material aus den vergangenen 25 Jahren. zwinker

Flensburg hat sich wettermäßig von der allerbesten Seite gezeigt - also wenn man auf Wind und Regen steht. Aber natürlich lassen sich die Menschen im Norden davon nicht runterziehen. Bemerkenswert war auch wieder, wie beliebt „Das Sägewerk Bad Segeberg“ im Gebiet nördlich der A2 ist. Da hält es Keinen auf den Sitzen und es wird gnadenlos durchgeklatscht. Aber auch „Nur für Dich“ hatte in Flensburg einen besonderen Zauber. Ich kann mich nicht erinnern, auf dieser Tour vorher schon einmal so viele Feuerzeuge, Handylichter und sich in den Armen liegende und schunkelnde Freunde gesehen zu haben.

Die beiden Konzerte in Kiel hab ich besonders genossen. Das lag vor allem daran, dass ich diesmal nicht mit Fieber auf die Bühne stand, so wie noch bei den Konzerten Mitte November. Ich konnte also alles genießen: die super Stimmung, die wieder etwas stabilere Stimme von Dän. Dazu der Schlussapplaus nach der letzten Zugabe. Noch fünf Minuten nachdem wir weg waren, wurde rhythmisch geklatscht. Geil. grins

Auch in Bremen war von nordischer Zurückhaltung nichts zu spüren. In beiden Konzerten herrschte eine super Stimmung - und das an einem Montag und Dienstag, wo es normalerweise etwas ruhiger ist. Am zweiten Abend bekam ich beim Song „Kleine Männer“ einen Babystrampler auf die Bühne geschmissen. Im ersten Moment stand ich auf dem Schlauch und wusste nicht, was mir das sagen sollte. Aber klar, es ging um die Textzeile „man kann ihnen Mode auch in Kindergrößen schenken“. grins

Das sollte aber nicht das einzige Mal bleiben auf dieser Tour, dass mir etwas auf die Bühne geworfen wurde. In Hannover gab’s (wieder bei „Kleine Männer“) einen BH und eine Boxershorts. Wie ich im Afterglow erfahren habe, war das eine Antwort auf meinen Post bei Instagram. Da hatte ich mich wohl in Bezug auf den Strampler über den fehlenden Rock’n’Roll beschwert. zwinker Apropos: die beiden Stehkonzerte im Capitol waren Rock’n’Roll. Was für eine Energie. Wir haben dort auch einen für mich neuen Titel für die Totalnacht ausprobiert. Kam ziemlich gut an, dieses „Du doof“! zwinker

Tourabschluss war in Wilhelmshaven. Auch hier noch mal ein extrem gut gelauntes Publikum. Endlich fühlte sich auch Dän bei fast 100 Prozent, so dass wir wieder „Rollbrett“ singen konnten. Den Titel hatten wir die vorangegangenen Konzerte gegen Denglish getauscht, um Dän nicht mit zu vielen Hauptstimmen zu quälen. Hoffen wir, dass wir alle ab jetzt mit voller Kraft bis zum Ende durchhalten.

Ich koch mir dann mal einen Ingwertee…

Liebe Grüße

23.02.2017: Noch mal ganz nah dran

Da war sie auch schon - die letzte Mini-Tour mit „Ganz nah dran“ Konzerten. Jetzt gibt es nur noch eines dieser etwas kleineren Konzerte (im Juni in Darmstadt).
Angefangen hat diesmal alles da, wo es vor viiiiieeeelen vielen Jahren wirklich angefangen hat, also außerhalb von Köln. Am Rand des Sauerlands - in Fröndenberg. Wollte ich immer schon mal hin. zwinker In Fröndenberg gab es damals den allerersten Auswärts-Auftritt der Wise Guys. Und immerhin kamen damals um die 30 Leute. Ein Meilenstein. Diesmal wollten ein paar mehr Leute ins Konzert. Deswegen gab es sogar zwei: am Freitag und am Samstag.
Besonderes Vorkommnis beim ersten Konzert: Nils vergisst den Text am Ende der zweiten Strophe von - Achtung, kein Witz - „Ich kann nur den Refrain“. Findet man so in keinem Regieplan. Ansonsten versuchten die Sauerländer mit aller Macht, das böse Gerücht, sie seien als Publikum eher von der reservierten Sorte, zu widerlegen. Das hat auch gar nicht so schlecht geklappt. grins
Wenn ihr mehr Details vom zweiten Konzert am Samstag lesen wollt, dann empfehle ich euch folgenden Bericht der lieben Anette: http://reihedrei.de/index.php/12-wiseguys/257-2017-froendenberg
Ein kleines Detail aber noch von meiner Seite. Im Vorfeld hatte ich eine Mail von einem Vater bekommen, dessen Tochter am Tag des zweiten Konzertes ihren achten Geburtstag feierte. Er fragte, ob wir das Sägewerk singen und es vielleicht seiner Tochter widmen könnten. Da der Titel ja einer der sechs Zufallssongs im ersten Teil ist, konnte ich das im Vorfeld nicht versprechen. Aber manchmal hat man eben Glück: der Zufall entschied sich diesmal wirklich für das "Sägewerk Bad Segeberg". grins

Montag und Dienstag waren wir in Hamburg in der Großen Freiheit 36, also dem Kult-Club in St. Pauli. Ich hatte ja schon ganz zu Beginn meiner Zeit bei den Wise Guys das Vergnügen, dort auftreten zu können. Damals war es mein fünftes Konzert. Zehn Monate später waren es schon die Auftritte Nr. 120 und 121. Wahnsinn. Auch diesmal waren es von der Stimmung her wieder herausragende Konzerte. Da kann eigentlich nur das Publikum im Alten Schlachthof in Dresden mithalten. Und die Südkurve im Rhein-Energie-Stadion. zwinker „Laut, heiß und geil“. Teilweise wurde offenbar so laut mitgesungen und -gebrüllt, dass mir im Afterglow ein paar heisere Fans gegenüber standen. Von den Konzerten hätte ich gerne noch ein paar mehr machen können. Die Hoffnung bleibt, dass es vielleicht die Alten Bekannten irgendwann auch wieder da hin schaffen.

Mittwoch dann noch ein Konzert in der Kulturetage zu Oldenburg. Ich will den Oldenburgern ja keinen Vorwurf machen, aber nachdem wir zwei Tage diesen Wahnsinn in Hamburg erlebt haben, war das schon ein etwas anderer Schnack. Eher nordisch reserviert. Nicht ganz so klatsch- und singwütig. Kann aber auch am Tag gelegen haben. Mittwochabend ist die Woche zwar schon zur Hälfte geschafft, aber zwei Tage sind es eben noch bis zum Wochenende. Da will man sich vielleicht auch nicht vollkommen verausgaben. grins

So, jetzt aber her mit der Kamelle. Bis bald und Alaaf!

13.02.2017: Von Chören, Clowns, Kindern und Kölsch

Hallo zusammen!

Tour-Wochenend-Zusammenfassung Nummer sechs:

Samstag in Schwerte - wieder ein ganz besonderes Konzert. Allein schon das Zustandekommen. Eigentlich waren die bzw. einer der Wyse Guys (kein Witz: stand so auf den Eintrittskarten) für diesen Termin angefragt für einen Nachmittags-Chor-Workshop in Schwerte. Zum Zeitpunkt der Anfrage war der Wunschtermin im Tourkalender noch frei. Auf den ersten Blick also kein Problem. Allerdings ein freier Samstagabend während der Jubiläums-/Abschiedstour? Doch eher ungewöhnlich und die Gefahr, dass noch ein Konzert irgendwo in Deutschland gebucht worden wäre dementsprechend hoch. Kurzerhand entschloss sich also der Chorverband, selbst ein Konzert für den Abend zu organisieren, um auch wirklich den Workshop am Nachmittag zu realisieren. Saucoole Aktion, wie ich finde.
In der zweiten Hälfte der Show haben Nils und ich dann spontan ein neues „Partyspiel“ erfunden. Während der Moderation von Dän nach Schiller standen wir beide an der Seite am Wassertisch. Nils war am Schwitzen und klatschte sich ein Kleenex-Tuch auf die Stirn. Da ich vor dem Konzert offenbar unbemerkt einen Clown zu meinem Salat hatte, stieß ich mit meiner Stirn an die von Nils und übernahm so das Kleenex von ihm, ohne dabei die Hände zu benutzen. Tusch, Fanfare, Karneval. Die Aktion blieb natürlich nicht unbemerkt. Sowohl Nils als auch ich, sowie einige Teile des Publikums konnten ihre Freude nur lautstark zum Ausdruck bringen. Dän fühlte sich dadurch komischerweise in seiner Moderation gestört. Wir mussten die Aktion für ihn wiederholen, denn er hatte sie beim ersten Mal ja nicht mitbekommen. Und siehe da: wir alten Partyhasen haben es noch mal gerockt. Lief bei uns! Also hinterher nicht mehr, denn da waren unsere Stirne ja nun jeweils zweimal mit Kleenex in Berührung gekommen.
Auch der Afterglow hielt noch eine Überraschung bereit. Und zwar für uns und für eine reizende Dame, die vor Ort in einem Nebenraum ihren 90. Geburtstag feierte. Von zwei ihrer Enkel ließen wir fünf uns zum Ständchen-Ständchen im privaten Kreis überreden. Ungewöhnlicher Anfang - ungewöhnliches Ende. grins

Gestern dann gab es die letzten beiden Konzerte der Wise Guys in der Köln-Klettenberger Johanneskirche. Mit Abstand die „Location“, in der die meisten Wise Guys Konzerte stattgefunden haben. Das erste 1997, gestern Abend das 39.! Ziemlich schnell hab ich auch verstanden, was das besondere an den Joki-Konzerten ist und war. Ein riesiges Team aus der Gemeinde, das sich liebevoll um den Ablauf, das Essen und die Getränke (und damit meine ich vor allem die für das Publikum) kümmert. Im Nachmittagskonzert ca. 80 Kids, die direkt vor der Bühne auf dem Boden saßen und von dort das Konzert mit staunenden - später auch teilweise müden - Augen verfolgten. Zwischen den Konzerten gemeinsames Abendessen. Dann im Abendkonzert der Kampf von Dän und mir gegen die schlechte Laune - falls wir das an der einen oder anderen Stelle nicht geschafft haben: Beschwerden bitte direkt an den FC! zwinker Und nach dem Konzert ein After-Afterglow, bei dem irgendwann nach Mitternacht die verbliebenen 30 Menschen aus Gemeinde, Publikum und Band in der kleinen Kirchenküche stehen und mit Klavier- und Gitarrenbegleitung eine wilde Songmischung aus Beatles, Bläck Fööss und Cat Stevens interpretieren. Hätte mir ja vorher mal einer sagen können, dass dabei immer auch die Kölsch-Vorräte geleert werden. Dann hätte ich mir heute morgen einen wesentlich späteren Zug zur Heimfahrt gebucht. zwinker

Schön war’s! Mehr davon.

Liebe Grüße

Björn

06.02.2017: Tourtagebuch-Eintrag Nummer fünf

Los ging’s am Mittwoch in Erfurt - von der Anreise her ein klarer Vorteil für mich gegenüber den Köln-Hürthern. Passiert ja nicht so oft und wurde deswegen von mir morgens beim gemütlichen Frühstück im Stillen extrem genossen. zwinker Erfurt ist übrigens für euch alle ein heißer Tipp für einen Wochenend-Städte-Trip. Süße kleine Altstadt (besonders hübsch: die Krämerbrücke), dazu das Essen: Thüringer Rostbratwurst und/oder Thüringer Klöße - also nicht unbedingt in Kombination, aber jedes für sich gesehen. zwinker Dazu noch die Nähe zu Weimar für alle, die sich Goethe und Schiller nah fühlen wollen.
Doch zurück zum Konzert. Das fand im wunderschönen Kaisersaal (der Name ist Programm) statt und war ein gelungener Tourauftakt. Das Publikum ließ sich am Anfang etwas bitten (die Stehquote bei „Ruf doch mal an“ war unterdurchschnittlich), nach einer kurzen „Ermahnung“ ging es dann aber mächtig ab. Und das an einem Mittwoch - Respekt! Den Zufallsgenerator durfte zum ersten Mal ein Junge aus dem Publikum bedienen. Witzigerweise hieß er Clemens. Ich hätte im Afterglow den Papa mal fragen sollen, an wen er bei der Namensgebung gedacht hat. zwinker

Von Erfurt ging’s dann nach Leipzig, also für mich noch weiter Richtung zu Hause. An dieser Stelle muss ich mal kurz „WiseGuysen“: liebe Leute, die Stadt heißt Leipzich, nicht Leipzick. zwinker Falls jemand von euch zum Beispiel bei der Deutschen Bahn arbeitet: bitte sagt das auch an eure Zugbegleiter und Bahnhofsansager weiter. Es gibt echt Leute, die sich darüber aufregen könnten, dass die Stadt immer falsch ausgesprochen wird. zwinker
Unser Auftrittsort in Leipzich war die Moritzbastei (MB, wie der Ansässige sagt) - ein Konglomerat an Gewölbegängen und Räumen. Wenn ein Ort zu unseren „Ganz nah dran“-Konzerten passt, dann dieser. Mit Platz für ca. 350 Leute der mit Abstand kleinste Auftrittsort der Tour und damit wirklich ganz nah dran. Also jeder Gast an seinem Nachbarn, wir auf der Bühne an uns selbst und an der ersten Reihe.
Die Stimmung war an beiden Tagen bombastisch. Ich will ja kein Lokalpatriot sein, aber die Leute im Osten wissen eben, wie man Party macht. Und was dazu kommt: sie können in leisen Momenten auch trotzdem die Klappe halten und zuhören. Kann auch nicht jeder.
Einen kleinen Eindruck vom ersten Leipzich-Konzert am Donnerstag könnt ihr diese Woche auch noch unter dem Link ansehen: http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-80266.html

Samstag war frei und der FC hat gewonnen. Was will man mehr? zwinker

Am Sonntag waren wir dann noch in Mönchengladbach im Roten Krokodil. Auch eine total schöne und außergewöhnliche Location. Eine ehemalige Lederfabrik, die zum Veranstaltungsraum umgebaut worden ist - unverputzte Steinwände treffen auf Holzdecke und stimmungsvolle Kronleuchter. Ungewöhnlicherweise hat Dän es fast geschafft, auf die fehlende Freundschaft zwischen dem FC und Gladbach hinzuweisen. Aber nur fast. Muss man uns aber auch nachsehen, ist ja lange her, dass der FC zu diesem Zeitpunkt in der Saison noch vor den Fohlen stand.

Bis nächste Woche und liebe Grüße!

30.01.2017: Kurztrip in den Westerwald

Hallo zusammen,

ich habe mich entschieden, doch einen kurzen Eintrag ins Tourtagebuch über unser Konzert in Rennerod zu schreiben. Denn der Blog wird offenbar wirklich gelesen, wie wir vor Ort erfahren haben. Ich hatte ja von der Back-to-the-roots-Idee berichtet, die Zeit zwischen Soundcheck und Konzert mal wieder mit analogen Spielen zu verbringen und Smartphones, Computer und Tablets zur Seite zu legen. Und siehe da: in Rennerod hatte uns der liebe Klaus Horn, Veranstalter des Konzertes, Spielkarten und Würfel hingelegt. Coole Aktion! Für alle Statistiker: Die erste Runde lief für mich extrem gut. Da hab ich Dän und unseren Tonmann Bertram aber mal so richtig abgezogen. Aber - wie gewonnen, so zerronnen - in der zweiten Runde hat Dän den Spieß dann umgedreht. To be continued... zwinker

Das Konzert selbst war echt schön, aber auch wieder speziell. So saßen in den ersten beiden Reihen fast ausschließlich Kinder und Jugendliche. Das war wohl extra so organisiert worden. Die Eltern mussten sich offenbar weiter hinten das Konzert ansehen und -hören. Fand ich eine echt tolle Idee.
Der Würfel zeigte seit langem mal wieder die Zahl drei, so dass wir "Die Comedian Harmonists" singen konnten. Gefühlt ist das der Titel, der bisher am Wenigsten dran gekommen ist. Aber da niemand Buch darüber führt, bleibt es wilde Spekulation.

Ansonsten wurde ich von den beiden WG-Fans und Konzertbesuchern Johannes und Silvia gebeten, dass ich sie hier im Blog erwähne. Sie hätten dafür wohl immer als Erste gestanden und am Lautesten geklatscht. Aber da könnte ja jeder kommen.

Jetzt freu ich mich auf die kommende Kurztour. Drei Konzerte (Erfurt und zweimal Leipzig) bei "meinen" Leuten im Osten. Yeah! Und dann noch ein Konzert in Mönchengladbach. Da haben wir als Kölner Band ja auch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, denn denen geht es - was den Fußball angeht - momentan nicht so gut wie uns. zwinker


Liebe Grüße und bis bald

Björn

25.01.2017: “Back to the roots”

Hallo ihr Lieben,

Zeit für Björns Tourbericht Nummer drei.

Angefangen hat es mit einem ganz besonderen Konzert am vergangenen Freitag. Wir waren am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln - im Grunde dem Kreißsaal der Wise Guys. Dort sind die drei verbliebenen Gründungsmitglieder gemeinsam zur Schule gegangen (und haben sich dort zu einem Zeitpunkt kennengelernt, an dem an mich noch nicht zu denken war 😉). Unsere Garderobe war der Musikraum, in dem schon Dän, Eddi und Sari mit Musik von Bach, Haydn und Beethoven bespaßt worden sind. Der Kartenverkauf ging allein über die Schule. Im Publikum saßen also Schüler, Lehrer und Ehemalige inkl. der alten Musiklehrerin der Jungs (mittlerweile 93 Jahre alt!). Das Publikum unterschied sich in dem Punkt von normalen Konzerten, dass ein Großteil der Anwesenden die Lieder nicht in- und auswendig konnte, wie das ja sonst meist der Fall ist. Dadurch war es insgesamt von der Stimmung her etwas ruhiger, dafür waren aber eben viele Schlusspointen in den Songs noch überraschend. Hat auch was! zwinker

Weiter ging es am Samstag in der Düsseldorfer Tonhalle. Was für eine schöne Location! Ein ehemaliges Planetarium, das zum Konzertsaal umfunktioniert worden ist. Nach sechs "Ganz nah dran"-Konzerten hintereinander waren wir dort mal wieder mit dem "großen Besteck" am Start, also z.B. mit der kompletten Lichtshow. Das hat großen Spaß gemacht, zumal auch die Düsseldorfer extrem gut drauf waren. Witzig fand ich einen Blickfang in der ersten Reihe. Es ist ja eh schon so, dass wir unser Publikum gut sehen können, vor allem in den vorderen Reihen. Wenn man dann aber noch eine neon-knallgrüne Jacke trägt, die im Dunkeln leuchtet... zwinker
Nicht in unserem Blick, aber scheinbar bei einigen Zuschauern war offenbar ein ganz spezieller Konzertgast. So wurde uns im Afterglow gesagt, dass wohl Frau Dr. Petry im Publikum gewesen ist - das Aushängeschild der Partei, die in meinen und unseren Augen keine wirkliche Alternative ist. Ich hab mich anschließend schon gefragt, ob sie sich eventuell verlaufen hatte. So geht es in unseren Songs ja oft um Toleranz und Menschlichkeit - Dinge, die nicht ganz oben auf der Parteiagenda von Frau Dr. Petry zu stehen scheinen.

Sonntag hatte ich dann einen herrlichen Offday in Köln und habe das gemacht, was ich am Liebsten mache, wenn nichts im Kalender steht: ganz viel Sport (hauptsächlich Australien Open) im Fernsehen gesehen, dann bei strahlend blauem Himmel durch die Stadt gelaufen und am Ende in der Kneipe Fußball-Bundesliga geschaut. Leider hat der FC nur 0:0 gespielt, die Laune bei mir hielt aber! Kann natürlich am Kölsch gelegen haben. zwinker

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Montag und Dienstag waren wir dann noch zu Gast in der Volksbühne am Rudolfplatz, dem ehemaligen Millowitsch-Theater. Auch das ein Ort mit Wise Guys Historie. So wurde hier z.B. das erste Live-Album aufgenommen. Die Besonderheit der diesjährigen Konzerte bestand in den neuen Auflagen zur Lautstärke. So konnten die (wahrscheinlich zahlreichen neu zugezogenen) Anwohner/Nachbarn vor kurzem Erreichen, dass ab 22 Uhr in dem Theater nur noch eine Lautstärke von 72 dB erreicht werden darf. Zur Einordnung: wenn das Publikum im Saal klatscht - also noch ohne Musik - wird dieser Wert schon übertroffen. Da wir von dieser Einschränkung aber erst nach dem Generieren der Konzerte erfahren haben, konnten wir z.B. nicht mehr den Beginn des Abends vorverlegen um dann bis 22 Uhr mit unserem Programm durch zu sein. Also haben wir uns dafür entschieden, auf eine Pause zu verzichten und damit möglichst wenig Titel zu streichen. Aggro Hürth durften dadurch ausnahmsweise zu Hause bleiben und sich eine kleine Pause vom Tourstress gönnen. Und wir haben uns irgendwie gefreut, mal etwas eher Feierabend zu haben. zwinker Normalerweise kommen wir ja erst eine Dreiviertelstunde später von der Bühne.

Mal sehen, welche Überraschungen das Konzert am kommenden Wochenende in Rennerod bereit hält. Ein paar sollten es schon sein, denn sonst hab ich ja nichts zu berichten - es ist schließlich das einzige Konzert der Woche.

Liebe Grüße

Björn

17.01.2017: Ganz nah dran

Hier mein kleiner Bericht von den ersten "Ganz nah dran"-Konzerten. Das sind Konzerte innerhalb der Abschiedstour, die uns zurück in Locations führen, in denen die Wise Guys früher aufgetreten sind als alles noch nicht ganz so groß gewesen ist. Und was soll ich sagen? Die Konzerte werden dem Namen total gerecht.

Das erste Konzert fand in Kaiserslautern in der Fruchthalle statt. Weit gefehlt, wer da an den Geruch von Ananas, Erdbeeren oder Kiwis denkt. zwinker Es erinnerte eher an einen alten Kursaal mit seinen Marmorsäulen und Wandverzierungen. Wunderschön! Die Situation auf der Bühne war für mich zunächst ungewohnt. Bei den Gnd-Konzerten haben wir nur ein kleines Besteck an Licht und Ton dabei. Dadurch ist es viel purer. Auch fehlte hier der Bühnennebel, in dem man sich gedanklich sonst bei großen Konzerten auch mal verstecken kann. Anscheinend war vergessen worden, speziell geschulte Nebel-Feuerwehrfachkräfte zu bestellen. Und ohne geht's wohl nicht. Sehr schön war, dass wir (wie bei der Läuft bei euch Tour) wieder eine Nummer akustisch, also ohne Mikrofone, direkt in der Saalmitte gesungen haben. Das ist doch immer ein sehr besonderer Moment, auch weil wir dann wirklich sehr nah dran sind und auch das Publikum unsere Stimmen ganz pur hört.

Die folgenden beiden Konzerte fanden in Heidelberg im Karlstorbahnhof statt. Stehkonzerte mit der Besonderheit, dass es vor der Bühne nicht diese Crashbarriers (Absperrgitter) wie sonst gab, sondern auf dem Boden etwa einen Meter vor der Bühne eine weiße Linie gezogen war, die nicht übertreten werden durfte. Damit das auch wirklich eingehalten wurde, hatten sich rechts und links der Bühne zwei "Aufpasser" positioniert, die mit geübt stoischer Miene die Linie bewachten. Besonders war, dass Dän jeweils zu Konzertbeginn darum bat, kleine Menschen und vor allem Kinder doch bitte nach vorne zu lassen. Dadurch hatten wir gefühlt extrem viele Kinder vor der Bühne, was mir persönlich dann immer besonders viel Spaß macht. Vor allem im zweiten Konzert konnte ich meinen Blick selten von einem etwa vier-/fünfjährigen Jungen nehmen, der mit weit aufgerissenen Augen und offenstehendem Mund das Konzert (wahrscheinlich sein allererstes) verfolgte. Sooo süß! zwinker Ansonsten war die Bühne im Karlstorbahnhof sehr klein, so dass auch wir an uns selbst ganz nah dran waren. zwinker Am meisten kam das wahrscheinlich Dän zu Gute, hält er sich selbst doch nicht für den besten Tänzer.

Sonntag waren wir dann in Friedrichshafen im Bahnhof Fischbach. Auch hier, wie in Heidelberg, eine mega Stimmung. Und das trotz des Sonntagstermins, an denen es für gewöhnlich etwas ruhiger ist. Merkt man dann vor allem beim Afterglow, zu dem verständlicherweise weit weniger Leute bleiben als an einem Freitag oder Samstag. Um auch mal etwas aus dem Backstage zu berichten: im Zeitalter von Smartphone und iPad hatte unser Toningenieur Hank die gute Idee, das Warten zwischen Soundcheck und Konzert auch mal wieder so wie früher, also mit einem gemeinsamen Spiel zu überbrücken. Da sich so schnell aber weder Karten noch Würfel auftrieben ließen, gab es eine Partie "Schummelmäxchen" mit Würfeln per iPhone-App. Müssen wir mal bis zur nächsten Tour richtige Würfel organisieren, damit auch das Geräusch des Würfelbechers wieder Einzug in den Backstage erhält.

Abschluss der ersten kleinen "Gnd"-Tour war in Karlsruhe in der Tonhalle. Sensationelles Publikum, muss ich wirklich sagen. Ich war auch erstaunt, wie viel Menschen in meinem Alter oder jünger da waren. zwinker Auf jeden Fall vom Verhältnis her mehr als sonst. Meine Theorie: in dem Alter kann man schon mal so unvernünftig sein und an einem Dienstagmorgen verpennt zur Arbeit gehen. Oder man lässt als Student eben die erste Vorlesung weg. :D

Spruch der Tour übrigens: "Dumm singt gut". (Geheimnis bleibt, wer das zu wem gesagt hat grins) Ich bin noch am Überlegen, ob man das so stehen lassen kann und werde vielleicht mal eine Umfrage in der A-Cappella-Szene starten.

Danke für's Lesen, liebe Grüße und bis bald!

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